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AG Arbeits- und Umweltepidemiologie, Net-Teaching

Leitung: Prof. Dr. Katja Radon, MSc

 

Teilnehmer gesucht!

Gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationswissenschaften der LMU haben wir eine Online Kampagne entwickelt, um rauchenden Eltern zu helfen, ihre Kinder vor den Auswirkungen des Passivrauchs zu schützen. Nun würde uns interessieren, wie Ihnen die Bilder gefallen.

Wenn Sie

  • selbst oder Ihr Partner rauchen
  • Sie Kinder haben, die noch nicht in die Schule gehen

laden wir Sie herzlich dazu ein, die Bilder anzusehen und zu bewerten: Studie

Die Befragung erfolgt anonym.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Herzlich Wilkommen!

Die Arbeitsgruppe Arbeits- und Umweltepidemiologie & NetTeaching heißt Sie ganz herzlich auf ihrer Homepage willkommen. Sie finden hier Informationen über unsere Forschungsaktivitäten, Kursangebote und Publikationen. Für detailliertere Informationen können Sie sich gerne an uns wenden.

Die Arbeitsgruppe ist Bestandteil des Instituts und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums der Universität  München. Die Arbeitsgruppe Arbeits- und Umweltepidemiologie & NetTeaching deckt eine weite Spannbreite von Forschungsaktivitäten ab. Das reguläre Personal umfasst derzeit 10 wissenschaftliche Mitarbeiter (Mediziner, Epidemiologen, Statistiker etc.) und mehreren studentischen Mitarbeitern. Das Institut und die Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin in München ist eines der drei deutschen „WHO Collaborating Centers“ in Arbeitsepidemiologie und weist zahlreiche internationale Kontakte auf.

 

Unsere Forschungsaktivitäten fokussieren besonders auf:

  • bevölkerungsbezogene epidemiologische Studien

  • arbeitsepidemiologische Kohortenstudien zur Ermittlung individueller und beruflicher Risikofaktoren für die  Entstehung von Berufsallergien, Berufsdermatosen und Berufsasthma

  • umweltepidemiologische Studien bezüglich möglicher gesundheitlicher Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung in der Allgemeinbevölkerung

  • Gen-Umwelt-Interaktionen um sensible Subpopulationen zu schützen

  • Interventionsstudien um die Effektivität von neuen primären und sekundären Präventionsmethoden abzuschätzen

  • Evaluation neuer Methoden der Arbeits- und Umweltepidemiologie

  • Erstellung virtueller Lernfälle für Medizinstudenten, Promotionsstudium und ärztliche Weiterbildung

  • arbeits- und umweltmedizinische Ausbildung in Entwicklungsländern

  • studentischer und wissenschaftlicher Austausch mit Südamerika

 

Allgemeines

Arbeits- und Umweltepidemiologie versucht die Ursachen von Erkrankungen im Zusammenhang mit der menschlichen Umwelt und Arbeitsbedingungen zu erforschen. In diesem Zusammenhang werden sowohl die komplexe Interaktion zwischen beruflichen, körperlichen und sozialen Faktoren als auch die menschliche Umwelt und Gesundheit berücksichtigt um die Bevölkerung vor akuten und chronischen Erkrankungen zu bewahren. Nachdem entsprechende Präventionsstrategien entwickelt worden sind, müssen diese effizient und zeitnah dem Gesundheitspersonal vermittelt werden, um eine erfolgreiche Prävention und Behandlung zu gewährleisten.

 

Ziele

  • Erforschung von beruflichen und Umwelteinflüssen in der Ätiologie von Krankheiten, insbesondere respiratorischen Erkrankungen im internationalen Kontext. Das wissenschaftliche Interesse ist            zwischen der Arbeits- und Umweltepidemiologie, Umweltwissenschaften, Ernährung und den psychosozialen Wissenschaften angesiedelt.

  • Die Einführung und Förderung von internet-basierten Methoden in der internationalen Lehre der arbeits- und umweltmedizinischen Ausbildung

  • Leistung eines Beitrags zur Entwicklung von international  gesunden Arbeitsplatzbedingungen und der Umwelt- und Gesundheitspolitik

 

Was ist Epidemiologie?

Epidemiologische Forschung untersucht die Verteilung, die Ursachen und Folgen von Krankheiten in der Bevölkerung. Um dies zu erreichen werden beobachtende und experimentelle Studien durchgeführt, um z. B. einen Zusammenhang zwischen möglichen Ursachen wie Ernährung, Stress sowie chemischen Substanzen und Erkrankungen oder dem menschlichen Wohlbefinden zu überprüfen.