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Bipolar-Ambulanz

Liebe Patient(inn)en,

seit Juli 2014 besteht im Gebäude der Psychiatrischen Klinik der LMU, Nußbaumstraße 7, 80336 München, die Spezialambulanz für bipolare Störungen. Die Ambulanz ist organisatorisch dem Institut für Psychiatrische Phänomik und Genomik (IPPG) zugeordnet, arbeitet aber eng mit der Poliklinik und Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) der Psychiatrischen Klinik zusammen. Chefärztlich wird sie vom Direktor des IPPG, Prof. Dr. Thomas G. Schulze (Sekretariat 1. OG, Raum A-110, Tel.: 089-4400-55546). Die oberärztliche Supervision erfolgt in Kooperation mit der Psychiatrischen Klinik (Herr Prof. Dr. Oliver Pogarell).

In enger Zusammenarbeit mit der PIA entwickeln wir derzeit ein multidisziplinäres Behandlungsangebot für Patienten mit diesem Krankheitsbild.

Sie können folgende Angebote wahrnehmen:

Diagnostik

Im ärztlichen Gespräch erfassen wir zunächst Ihre aktuellen Beschwerden sowie Ihre Krankheitsvorgeschichte. Um das Vorliegen einer organischen Erkrankung auszuschließen, untersuchen wir in der Regel auch laborchemische Werte (Blut, ggf. Nervenwasser) und nutzen die klinisch-apparative Diagnostik (z.B. EKG, CT, MRT, EEG).

Bei manchen Patienten wenden wir auch Fragebögen bzw. sogenannte „strukturierte Interviews“ zur Diagnosesicherung und Therapieplanung an.

Beratung/Behandlung

Nach Erstellung Ihrer Diagnose beraten wir Sie über die Möglichkeiten störungsspezifischer Therapien. Sie erhalten eine individuell abgestimmte Behandlung, die üblicherweise sowohl medikamentöse als auch bei Bedarf psychotherapeutische Angebote beinhaltet. Nicht zuletzt gehören hierzu psychoedukative Elemente, welche Ihnen ein umfassendes Wissen über Ursachen, Auslösesituationen, Symptome und Behandlungsstrategien vermitteln sollen.

Darüber hinaus unterbreiten wir auch gerne Therapievorschläge für die weitere Behandlung bei einem niedergelassenen Kollegen bzw. einer Kollegin ihres Vertrauens. Manchmal kann ein weiterer Termin sinnvoll sein oder auch eine Aufnahme auf unserer Schwerpunktstation für Bipolare Störungen.

Trialogisches Konzept

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS; www.dgbs.de) arbeiten wir an der Integration eines sogenannten „Trialogischen Konzeptes“, also einer engen Kooperation zwischen Arzt/Therapeut, Ihnen selbst und Ihren Angehörigen, da sich dieses als therapeutisch hilfreich erwiesen hat.

Teilnahme an Studien

In Zusammenarbeit mit verschiedenen nationalen und internationalen Zentren führen wir kontinuierlich wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der bipolaren Störung durch. Gerade auf dem Gebiet der Erforschung genetischer Grundlagen der bipolaren Störung gehört das IPPG zu den führenden Institutionen weltweit. Darum laden wir Sie herzlich ein, sich an unseren Studien zu beteiligen. Sie haben dabei die Möglichkeit, mit neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren untersucht und behandelt zu werden und durch Ihre Teilnahme zu einem verbesserten Verständnis der Erkrankung beizutragen.

Unsere aktuellen Studien finden Sie im Internet unter folgenden Links (Nicht für Terminvergabe, nicht bei Notfällen):

PsyCourse (www.psycourse.de)
Tel.: 089-4400-55546

Bipo-Life (www.bipolife.org)
Tel.: 089-4400-55546

 
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