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Hintergrund

Schlaganfälle und Demenzen zählen weltweit zu den 10 häufigsten Erkrankungen und  zu den drängendsten gesundheitlichen Herausforderungen in alternden Gesellschaften (WHO Bericht 2002). Weltweit erleiden jedes Jahr etwa 15 Millionen Menschen einen Schlaganfall. Davon sterben ca. 5 Millionen als direkte Folge des Schlaganfalls, weitere 5 Millionen bleiben dauerhaft behindert. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die Anzahl der Schlaganfälle in Europa von 1.1 Millionen in 2000 auf etwa 1.5 Millionen in 2025 ansteigen wird. Die Anzahl dementer Patienten wird Hochrechnungen zufolge von weltweit etwa 25 Millionen in 2005 auf mehr als 80 Millionen in 2040 ansteigen.

Die Gründung des Instituts für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) ist der Initiative von Z. Solorz-Zak zu verdanken, einem polnischen Geschäftsmann und Philantropen. Mit dem ISD soll ein international sichtbares Zentrum für Schlaganfall- und Demenzforschung geschaffen werden in dem Ärzte, forschende Kliniker und Grundlagenwissenschaftler eng zusammenarbeiten. Am 22.7.2008 unterzeichneten der Stifter, das Klinikum der Universität München, die LMU, und der Freistaat Bayern eine Kooperationsvereinbarung zu einer langfristigen Zusammenarbeit.