Startseite » MTRA-Schule » Berufsbild

Berufsbild

Das Berufsbild einer/s MTRA

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Schule und wollen Ihnen als erstes das Berufsbild einer/s medizinisch-technischen Radiologieassistentin/en vorstellen.

Die Ausbildung und der spätere Beruf sind vielseitig, interessant und anspruchsvoll. Hochentwickelte medizinische Technik und der intensive Umgang mit Patienten sind gleichermaßen wichtig. Lassen Sie sich aber nicht durch die "Technik" in der Berufsbezeichnung abschrecken. Auch wenn wir mit hochentwickelten Geräten arbeiten, steht doch der Umgang mit den Patienten im Vordergrund.

Die Patienten brauchen den persönlichen Zuspruch von uns MTRA ebenso, wie die sorgfältige und sachgemäße Durchführung der Untersuchung und Behandlung. Verständnis für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und die Bereitschaft, mit Einfühlungsvermögen auf kranke Menschen einzugehen zeichnen die Vielseitigkeit dieses Berufes aus.

Die Vergütung von MTRA wird im öffentlichen Dienst nach dem BAT durchgeführt. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen und liegt zwischen BAT VII und BAT IV a.

Die spätere Tätigkeit erfolgt hauptsächlich in den drei Fachrichtungen:

  • Diagnostische Radiologie

  • Strahlentherapie

  • Nuklearmedizin

Diese Fachgebiete werden folgend näher erläutert.

Nach oben

Fachrichtungen

Diagnostik

Die Diagnostische Radiologie

Zur Diagnostischen Radiologie gehören heute neben der konventionellen und digitalen Röntgendiagnostik weitere bildgebende Verfahren wie die Computertomographie, die Magnetresonanztomographie und der Ultraschall. Wie der Name schon sagt, dient die Radiologische Diagnostik in erster Linie der Erkennung (Diagnose) von Krankheiten durch die Erstellung von Bildern des Körpers, wie z.B. des Skelettsystems, der Organe oder der Blutgefäße. Mit der interventionellen Radiologie werden aber auch therapeutische Maßnahmen durchgeführt, die chirurgische Eingriffe ersetzen können.

Zu den Aufgaben der/s MTRA gehört das selbständige Anfertigen von Röntgenaufnahmen, die Erstellung von Schnittbildern in der digitalen Radiologie, die Mitwirkung bei Kontrastmitteluntersuchungen. In den Kliniken obliegt ihr die Teilnahme am Nach- und Wochenendbereitschaftsdienst zur Notfallversorgung.

Nach oben

 

Strahlen

Die Strahlentherapie

Die Strahlentherapie umfaßt die Behandlung des Patienten mit ionisierenden Strahlen, heute vorzugsweise Photonen und Elektronen eines Beschleunigers, sowie Strahlen verschiedener radioaktiver Stoffe in geschlossener, d.h. in verpackter Form. Diese Behandlung wird vorwiegend bei Krebserkrankungen eingesetzt.

MTRA bedienen die Bestrahlungsanlagen, stellen die Bestrahlungsfelder am Patienten ein und gehen dem Arzt und dem Strahlenphysiker bei der Ausarbeitung der Bestrahlungspläne zur Hand. In der Strahlentherapie besteht ein besonders enger, mehrwöchiger Kontakt zwischen den Patienten und den MTRA.

Nach oben

Nuk

Die Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin dient der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit radioaktiven Substanzen in offener Form. Diese Stoffe werden peroral oder intravenös verabreicht und verteilen sich im Körper in örtlich verschiedener Konzentration. Der Teil ihrer Strahlung, der nach außen dringt, wird gemessen und erlaubt diagnostische Rückschlüsse auf Zustand und Funktion der Organe.

MTRA wirken bei der Vorbereitung und Verabreichung der Substanzen mit. Sie führen den technischen Teil der Untersuchung durch und helfen bei der Auswertung der Ergebnisse.

 

 
 
ISO 9001 Siegel

Die Klinik und Poliklinik für Radiologie ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015

Klinik und Poliklinik für Radiologie