Unser Labor

Neurobiologie der Multiplen Sklerose

Willkommen bei der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Martin Kerschensteiner

 

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Gruppenphoto unserer Forschungseinheit

 

Unsere Ziele

Bei der Multiplen Sklerose wandern Entzündungszellen in das Gehirn und Rückenmark und schädigen dort Nerven- und Gliazellen. Diese strukturelle Schädigung des Nervensystems ist verantwortlich für die bleibenden funktionellen Einschränkungen von Patienten mit Multipler Sklerose. Ziel unserer Arbeit ist es, zu verstehen, wie Entzündungszellen das Nervengeweben schädigen und aufbauend auf diesen Erkenntnisse neue Therapiestrategien zu entwickeln, die Multiple Sklerose Patienten vor der entzündlichen Gewebsschädigung schützen.

Unser Ansatz

Wir verwenden modernen in-vivo-Mikroskopieverfahren in Verbindung mit transgenen und viralen Markierungstechniken um die zellulären und molekularen Mechanismen der entzündlichen Gewebsschädigung „live“ im lebenden Gewebe darzustellen. Auf Basis dieser Einblicke in die in-vivo-Pathogenese verwenden wir dann genetische und pharmakologische Ansätze zur Entwicklung neuer neuroprotektiver und neuroregenerativer Therapiestrategien.

Unsere Unterstützung

Die Gründung unserer Forschungseinheit wurde durch die Unterstützung des Instituts für Klinische Neuroimmunologie, des Vereins „Therapieforschung für MS-Kranke e.V.“ sowie von grosszügigen privaten Spenden ermöglicht. Unsere aktuellen Forschungsprojekte werden von zahlreichen nationalen und internationalen Fördereinrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Gemeinnützigen Hertie Stiftung (Multiple Sklerose Programm), dem Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie einem Consolidator Grant des European Research Councils (ERC)gefördert. Wir sind Teil mehrerer lokaler und nationaler Forschungsverbünde wie dem Exzellenzcluster „SyNergy – Munich Cluster for Systems Neurology“, den Sonderforschungsbereichen TR 128 („Initiierungs-, Effektor- und Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose“) und 870 („Bildung und Funktion neuronaler Schaltkreise in sensorischen Systemen“) sowie des nationalen Kompetenznetzes Multiple Sklerose.

 
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Direktion

Prof. Dr.

Reinhard Hohlfeld

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Prof. Dr.

Martin Kerschensteiner

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