PKV

Für privat versicherte Patienten ergibt sich der Anspruch auf Übernahme der Kosten einer Kinderwunschbehandlung aus dem Krankenversicherungsvertrag. 

Der unerfüllte Kinderwunsch des Paares alleine reicht aber für die Kostenübernahme durch die PKV nicht aus. Bei einem der Versicherten muss eine „Krankheit“ vorliegen, die für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich ist (Verursacherprinzip) um eine Kostenübernahme zu erhalten. Aufgrund des „Verursacherprinzips“ bei  der privaten Krankenversicherung  muss für eine Kostenübernahme geklärt werden, wer Verursacher der ungewollten Kinderlosigkeit ist. Hier muss der privat versicherte Partner  gegenüber seiner Krankenversicherung beweisen, dass er der „Verursacher“ der Kinderlosigkeit ist um eine Kostenübernahme zu erhalten. 

Aber anders als die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die private Krankenversicherung grundsätzlich sämtliche Aufwendungen für die Kinderwunschbehandlung. Die Patienten müssen keinen Eigenanteil übernehmen.