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Herzerkrankungen, die eine Transplantation notwendig machen können

 

Es gibt verschiedene Erkrankungen des Herzmuskels. Die „ischämische Kardiomyopathie“ ist eine Herzmuskelerkrankung aufgrund von Sauerstoffunterversorgung. Diese Erkrankung kann z. B. als ein Resultat von nicht behandeltem Bluthochdruck oder Blutzucker (Diabetes), Rauchen, erhöhten Blutfettwerten (Hyperlipidämie), als Nebenwirkung von Medikamenten oder durch genetische Vorbelastung entstehen.

Im Unterschied dazu gibt es eine in vielen Fällen angeborene, durch Infektionen des Herzmuskels oder exzessiven Alkoholkonsum bedingte Schwäche des Herzmuskelgewebes – die sogenannte „dilatative Kardiomyopathie“. In diesen Fällen wird das Herz zunehmend größer, die Herzwände dünner und die Kontraktionskraft immer schwächer.

Diese zwei Indikationen (ischämische und dilatative Kardiomyopathie) sind die Hauptgründe (in mehr als 90 Prozent der Fälle) für eine Herztransplantation. Weitere Ursachen sind eine langjährige unbehandelte Fehlfunktionen der Herzklappen mit nachfolgender Vergrößerung des Herzens oder schwere angeborene Herzfehler, die nicht operativ korrigiert werden können.

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Herzvergrößerung bei dilatativer Kardiomyopathie

 

 
 

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