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Intensivstation

Die Intensivstation G9b besteht aus 8 Planbetten. Wir bieten das komplette Spektrum der pädiatrischen Intensivmedizin. Unser Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern.

Unsere medizinischen Geräte

Oft sind Eltern überrascht von der Vielzahl und Größe unsere Geräte auf der Intensivstation. Um Ihnen einen kleinen Teil Ihrer Angst zu nehmen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einen Tag vor der Operation Ihres Kindes unsere Station zu besichtigen. Dabei stehen wir Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

 

An einem Patientenplatz der Intensivstation befinden sich:

  • ein Überwachungsmonitor: dieser zeichnet die Herzfrequenz pro Minute, die Atemfrequenz, den Sauerstoffgehalt des Blutes, die Körpertemperatur, den Blutdruck sowie weitere Messwerte auf.
  • mehrere Spritzenpumpen und Infusomaten: diese sorgen dafür, dass Ihr Kind kontinuierlich Flüssigkeit und die benötigten Medikamente erhält.
  • ein Beatmungsgerät: dieses ersetzt bzw. unterstützt Ihr Kind beim Atmen.

 

Die Technik allein ist es aber nicht, die Ihr Kind gesund pflegt.

Vor allem die Arbeit der Schwestern, Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen, Erzieher, Lehrer und Seelsorger spielen auf der Intensivstation eine wichtige Rolle. Auch Sie als Eltern tragen selbstverständlich erheblich zur Genesung Ihres Kindes bei.

Untersuchungen auf der Kinderintensivstation

Sowohl vor und während des Aufenthaltes auf der Kinderintensivstation als auch danach sind noch weitere Untersuchungen nötig. Bei einigen dieser Untersuchungen, wie z.B. bei Blutentnahmen über die bereits liegenden Zugänge, beim EKG und Ultraschalluntersuchungen, dürfen Sie anwesend sein. Bei anderen Behandlungen müssen wir Sie kurz hinaus bitten. Dies wird beispielsweise bei Röntgenaufnahmen oder beim Legen neuer Gefäßzugänge der Fall sein.

Alle Untersuchungen dienen ausschließlich zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs und somit zum Wohle Ihres Kindes>

Zugänge - Was verstehen wir darunter?

Wir verstehen darunter Katheter, die der intravenösen Verabreichung von Medikamenten und der Flüssigkeitstherapie dienen, möglichst ohne Ihr Kind mehrmals mit Einstichen zu belasten.

Dazu sprechen wir auf Station von:

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  • ZVK`s (zentralvenöse Katheter): die unter Narkose seitlich in eine größere Halsvene eingebracht werden.
  • arterielle Katheter: diese liegen meist an der Hand.
  • periphere Verweilkanülen ("Tropf"): diese kann man an den verschiedensten Körperstellen legen, meist jedoch an den Händen und Füßen, bei Babys auch am Kopf

    Viele Kinder lagern nach einer Herzoperation Flüssigkeit in das Gewebe, z.B. unter der Haut  ein. Sichtbar wird dieses zuerst im Gesicht (z.B. an den Augenlidern), an den Händen, Füßen und Flanken. Um zu erfassen wieviel Flüssigkeit Ihr Kind ausscheidet, bekommen die Kinder für die OP und die erste Zeit danach einen Blasenkatheter, über den der Urin stündlich abgemessen werden kann. Später werden die Windeln Ihres Kindes eine Zeit lang abgewogen.

    Während einer Herzoperation werden Ihrem Kind sogenannte Drainagen in das Wundgebiet eingelegt, so dass Wundflüssigkeit nach außen abgeleitet werden kann.

    Um ein optimales Verhältnis zwischen Flüssigkeitszufuhr, die Ihr Kind benötigt, und der Ausfuhr, die der Entlastung des Herzens dient, zu schaffen, ist eine genaue Dokumentation notwendig.

Was können Sie als Eltern für Ihr Kind auf der Intensivstation tun?

Viel! Für Ihr Kind ist die Situation, in der es sich plötzlich befindet genauso befremdlich wie für Sie.

Bisher unbekannte Menschen sind häufig bei ihm und machen (nicht immer angenehme) Dinge, die es nicht kennt und je nach Alter auch noch nicht verstehen kann. Mit viel Einfühlungsvermögen werden wir versuchen, schnell einen guten Kontakt zu Ihnen und Ihrem Kind aufzubauen. Sie als engste Bezugsperson Ihres Kindes werden wir aber nicht ersetzen können. Daher versuchen wir, dass Sie so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Kind verbringen können. Die emotionale und seelische Betreuung, die Sie für Ihr Kind leisten können, ist mindestens genauso wichtig wie die medizinische Versorgung von Seiten der Klinik.

Allerdings brauchen wir auf einer Intensivstation auch „Ruhephasen”. Diese sollten Sie als Chance für sich sehen, Ihre Kraftreserven aufzuladen und neue Energie zu tanken. Nutzen Sie diese Zeit, sich zu erholen. Der angrenzende Park bietet dazu schöne Spazierwege. In der Besucherstraße des Klinikums können Sie einen Kaffee trinken.

Eltern, die eine weite Anreise haben, bieten wir einen Aufenthalt im Ronald Mc Donald Haus an, welches sich in unmittelbarer Nähe des Klinikums befindet.

Je nach Befinden Ihres Kindes können Sie unter Anleitung einer Schwester nach und nach mit in die Pflege einbezogen werden. Oft fängt es mit so kleinen Dingen wie der Lippenpflege, der Assistenz beim Waschen oder der Hautpflege an. Später ist es auch möglich, beim Wickeln, Sondieren, Füttern bzw. Anreichen des Essens mitzuwirken.

 

Wir hoffen, Ihnen hiermit einen kleinen Einblick in unseren Alltag auf der Kinderintensivstation geschaffen zu haben. Das gesamte Team wird Ihnen bei anfallenden Sorgen und Ängsten zur Seite stehen und in allen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner sein.

 
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