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Intensivtransport

Wir bieten einen speziellen Intensivtransport zur Abholung und weltweiten Verlegung kritisch kranker und verletzter Kinder an.

Bei schwer kranken und verletzten Kindern im kritischen Zustand, ist meist der Kinderintensivtransport in ein Zentrum der Maximalversorgung notwendig. 
Der Intensivtransport ist bodengebundenen mit einem Intensivtransportwagen (ASB) und luftgebunden mit einem Intensivtransporthubschrauber (Christoph München) oder weltweit mit einem Ambulanzflugzeug (Pediatric Air Ambulance) möglich.
Bereits vor der Verlegung der Patienten können unsere Spezialisten eine Versorgung am Abholort durchführen: zum Beispiel den Anschluss an eine extracorporale Zirkulation (ECMO) bei Lungen- und Kreislaufversagen oder eine neurochirurgische Notfall-Intervention bei akutem Hirndruck.

Intensivtransport Team

- Kinder-Intensivmediziner(-in)
- Kinder-Intensiv-Pflegekraft
- Kinderherzchirurg(-in) und Kardiotechniker(-in)
- bei Bedarf Kinderkardiologe(-in)
- bei Bedarf Kinderanästhesist(-in)
- bei Bedarf Neurochirurg(-in)
- bei Bedarf Kinderchirurg(-in

Indikationen für den Kinderintensivtransport

Herz-Kreislaufversagen
• Akutes Kreislaufversagen (z. B. Myokarditis, Kardiomyopathie, Sepsis)
• Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen
• Angeborene Herzfehler (HLHS, d-TGA, PA, TAPVD, ALCAPA)
• Instabiler Kreislauf nach erfolgreicher Reanimation
• Stromunfall – Blitzschlag
Respiratorisches Versagen
• Pneumonie (auch RSV, Influenza-Virus)
• Fremdkörper-Aspiration
• Inhalationstrauma (z. B. Rauchgas)
Neurochirurgische Notfälle
• Schädel-Hirn-Trauma
• Intracerebrale Blutung
• Hypoxisches Hirnödem
Akutes Leber- oder Nierenversagen
• Zur Akut-Lebertransplantation
• Nieren-Ersatztherapie
Ertrinkungsunfall
Polytrauma
Septisches Multiorganversagen

Sie erreichen unseren Intensivtransport telefonisch rund um die Uhr unter

+49 89 4400 - 7 2494 (Kinderintensivstation G9B, Campus Grosshadern).


Der diensthabende Oberarzt bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen:
• Zeitlicher Ablauf und Art der Verlegung
• Behandlungsmöglichkeiten bis zur Verlegung
• Notwendigkeit einer Intervention vor dem Intensivtransport (ECMO, Hirndrucksonde, Hämatomentlastung oder andere chirurgische Maßnahmen)
• Invasive Maßnahmen vor dem Intensivtransport (ZVK, Arterielle Drucküberwachung, Intubation, Pleura-, Perikard-, Aszites-Drainagen)

Gemeinsam mit unseren Partnern (ASB, DRF-Luftrettung, Pediatric Air Ambulance, RescuePerfusion™) stellen wir dann das geeignete Team für den Kinderintensivtransport zusammen und organisieren das entsprechende Transportmittel.