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Leistungsspektrum

Die Abteilung für Gefäßchirurgie der LMU München bildet das gesamte Behandlungsspektrum gefäßchirurgischer Krankheitsbilder ab - vaskulär und endovaskulär.

Ein 365 Tage - 24 Stunden Hintergrunddienst sichert die Verfügbarkeit aller modernen Therapieverfahren Rund um die Uhr.

Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne unsere Hauptbehandlungsschwerpunkte näher vorstellen:

Periphere arterielle Verschlusserkrankung (pAVK)

Kalkablagerungen in den arteriellen Blutgefäßen führen häufig zu Verengungen (Stenosen) oder gar Gefäßverschlüssen. Diabetiker sind leider sehr häufig von der pAVK betroffen. Je nach Ausprägung und Lokalisation dieser Gefäßveränderungen können bei den betroffenen Patienten typische Symptome auftreten - sehr häufig leiden die Patienten an der sogenannten „Schaufensterkrankheit“: Die Gefäßverengungen führen dazu, dass der Muskel unter Belastung nicht ausreichend Sauerstoff bekommt, d.h. es kommt beim Gehen zu belastungsabhängigen Schmerzen vor allem in der Wade, es können aber auch der Oberschenkel oder die Gesäßhälften betroffen sein. Bei noch stärkerer Ausprägung der Gefäßerkrankung bestehen Ruheschmerzen. Es können sich sogar nicht heilende Geschwüre ausbilden bzw. Gewebsanteile absterben (z.B.„schwarze Zehe“). In dieser Situation besteht ein sehr hohes Risiko, dass die betroffene Extremität amputiert werden muss, sofern nicht ein Spezialist herangezogen wird.

In engster Kooperation mit unseren Kooperationspartnern des Gefäßzentrums (Angiologie, interventionelle Radiologie) stehen uns alle etablierten, aber auch innovativen Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sie reichen von einer Ballonerweiterung kleinster Unterschenkelgefäße bis zu großen Operationen (z.B. Kalkausschälung, Bypassoperation) an der Hauptschlagader (Aorta).