Interdisziplinäres Zentrum für Neuroendokrine Tumoren des GastroEnteroPankreatischen Systems (GEPNET-KUM)


Flyer Patinfo 130

Patientenflyer des GEPNET-Zentrums

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Das GEPNET-KUM ist eines der Zentren des Comprehensive Cancer Center CCCLMU und von der European Neuroendocrine Tumor Society (ENETS) zertifiziertes Center of Excellence.

Die wichtigsten Ziele sind die Optimierung der Patientenversorgung sowie die Förderung einer hochrangigen onkologischen Forschung, deren Ergebnisse rasch dem Patienten zugute kommen sollen.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Neuroendokrine Tumoren des GastroEnteroPankreatischen Systems am Klinikum der Universität München (GEPNET-KUM) ist ein Zentrum mit dem Anspruch einer optimierten fachübergreifenden medizinischen Versorgung von Patienten mit Neuroendokrinen Tumoren des GastroEnteroPankreatischen Systems auf höchstem Niveau. Die Behandlungsplanung erfolgt durch das Interdisziplinäre Tumorboard für Neuroendokrine Tumoren. Über den „state of the art“ in Diagnostik & Therapie hinaus sollen auch neueste innovative Diagnostik- und Therapieoptionen aus den verschiedenen Fachdisziplinen angeboten werden und so Erkenntnisse der translationalen und klinischen Forschung für die Patienten gewinnbringend eingesetzt werden. 

Neuroendokrine Tumoren die aus dem GastroEnterPankreatischen System abstammen; die Tumoren können von Dünndarm (Jejunum/Ileum), Bauchspeicheldrüse (Pankreas) Blinddarm (Appendix), Dickdarm (Colon), Magen, Zwölffingerdarm (Duodenum) oder Enddarm (Rektum) abstammen. Häufig besteht zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eine Lebermetastasierung; teilweise ist der Ausgangstumor (Primarius) unbekannt.

Zu den Neuroendokrinen Neoplasien / Neuroendokrinen Tumoren zählen:

• Neuroendokrine Tumoren 

• Neuroendokrine Karzinome 

• Karzinoide

• Beckerzellkarzinoide / Gobletzell Karzinoide

• MANEC

• Funktionell aktive neuroendokrine Tumoren, mit:

• Karzinoid-Syndrom, 

• Insulinom, 

• Gastrinom (Zollinger-Ellison-Syndrom),

• VIPom (Werner-Morrison-Syndrom), 

• Glucagonom

Genetisch bedingte Tumorprädispositions-Syndrome mit vermehrte, Auftreten von neuroendokrinen Tumoren z.B.:

• Multiple Endokrine Neoplasie Typ 1 (MEN 1)

• Von-Hippel-Lindau Syndrom (VHL)