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Arbeitsgruppe Klein

Die Arbeitsgruppe Christoph Klein hat im Laufe der vergangenen Jahre mehrere neue monogene Erkrankungen der Hämatopoese und des Immunsystems beschrieben und auf molekularer Ebene aufgeklärt. Diese Aktivitäten haben neue Signalwege erhellt, die für die Genese und Funktion des humanen Immunsystems von zentraler Bedeutung sind. So hat z. B. die Erstbeschreibung eines komplexen Immundefektsyndrom durch Mutationen in P14/LAMTOR2 (Bohn et al 2007) die Relevanz von Signaltransduktionsmechanismen auf Ebene der Endosomen ins Zentrum des Interesses gerückt. Auch weitere Untersuchungen widmen sich der Frage der Homöostase vesikulärer Transportprozesse, denn diverse von uns definierte Varianten kongenitaler Neutropenievarianten betreffen diese zellulären Mechanismen. Die Arbeitsgruppe hält die komplette „Wertschöpfungskette“ von der klinischen Beobachtung, Genomsequenzierung bis hin zur immunologischen und zellbiologischen Analytik vor. In therapeutischer Hinsicht werden retrovirale Transduktionstechnologie sowie neue auf Designer-Nukleasen beruhende homologe Rekombinationstechnologien erprobt.

Mehr: http://www.klein.genzentrum.lmu.de/

 
 

 

Prof. Dr. Christoph Klein

Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital

Ludwig Maximilians Universität München

Lindwurmstraße 4

80337 München

Tel +49 89 4400 57700

E-Mail: christoph.klein@med.uni-muenchen.de