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Arbeitsgruppe Hornung

Die Arbeitsgruppe um Veit Hornung versucht in ihren Forschungsprojekten zu verstehen, welche Mechanismen unser angeborenes Immunsystem einsetzt, um körpereigen von körperfremd bzw. harmlos von gefährlich zu unterscheiden. Eine zentrale Rolle spielen hierbei sog. Mustererkennungsrezeptoren (pattern recognition receptors, PRRs), die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben, um Mikroorganismen zu detektieren. Die Liganden oder Strukturen, die diese PRRs erkennen, werden gemeinhin als MAMPs (microbe-associated molecular patterns – Mikroben-assoziierte molekulare Muster) bezeichnet. Gleichzeitig können manche PRRs auch von endogenen Substanzen aktiviert werden, die bei Zellstress, Störung der Gewebehomöostase oder einem metabolischen Ungleichgewicht entstehen bzw. freigesetzt werden. Analog zum Begriff MAMP werden diese Signale auch als DAMPs (damage-associated molecular patterns – Schaden-assoziierte molekulare Muster) bezeichnet. Das Hauptaugenmerk der Forschung der AG Hornung liegt auf dem Zusammenspiel dieses PRR-Systems mit seinen Liganden. (i) So versucht die Gruppe MAMP- bzw. DAMP-Moleküle zu charakterisieren, die bei Infektion oder sterilen Entzündungsprozessen von Relevanz sind. (ii) Ferner arbeitet die AG an der Identifizierung neuer PRRs, Signaltransduktionskaskaden und deren funktionellen Bedeutung und (iii) zudem entwickelt sie Strategien, um PRRs im Hinblick therapeutischer Anwendungen zu targetieren.

 

Mehr: http://www.hornung.genzentrum.lmu.de/

 

 
 

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Prof. Dr. Veit Hornung

Genzentrum, LMU

Feodor-Lynen-Strasse 25

81377 München

Tel.: +49 89 218071109

Email:hornung@genzentrum.lmu.de