Magenkarzinom/AEG-Tumoren

Die chemotherapeutische Therapie bei Magenkarzinom und beim Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs (AEG) hat neben der chirurgischen Therapie und der Strahlentherapie einen großen Stellenwert bei der Behandlung.

Zur Verbesserung der Therapie werden Studien durchgeführt, um den Einfluss von neuen Chemotherapeutika, neuen chemotherapeutischen Schemata, Kombinationen aus Chemotherapie und Strahlentherapie sowie neuen Substanzen (z.B. Antikörper oder „small molecules“) auf das Therapieergebnis zu prüfen. Die Studien werden im Allgemeinen multizentrisch (in verschiedenen Studienzentren), als IITs (Investigator Initiated Trials) oder unter der Federführung von Dachgesellschaften wie zum Beispiel der AIO (Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)) oder der EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer) durchgeführt.

Perioperative und adjuvante Therapie

Um die Operabilität beim lokal fortgeschrittenen Magenkarzinom und AEG-Tumoren zu verbessern und um die lokoregionären sowie systemischen Rezidive zu verringern wird eine perioperative Therapie durchgeführt. Diese besteht aus einer neoadjuvanten (vor der Operation) und einer adjuvanten (nach der Operation) Therapie. [mehr...]

Palliative Therapie

Im Falle einer metastasierten Erkrankung kann der Tumor und die bestehende Fernabsiedlungen im Allgemeinen nicht durch eine Operation entfernt werden. In dieser Situation gilt es, das Wachstum des Tumors durch eine systemische Therapie zu stoppen und bei Therapieansprechen zurückzudrängen. [mehr...]

Beobachtungsstudien

Die Fortschritte, die bei der Behandlung von Tumorpatienten im Allgemeinen und bei Patienten, die unter einem Magenkarzinom oder unter einem Tumor des gastroösophagealen Übergangs (AEG) im Speziellen leiden, wurden durch die Durchführung von Studien sowie durch Forschung am Tumor oder an der Erbinformation, die mit der Entstehung oder der Behandlung der Tumoren zusammenhängt, erzielt. [mehr...]