Über uns

Team

Das Team der Bildungsmodule für medizinische Fachangestellte und Pflegepersonen arbeitet am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin und am Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin.

Dr. phil. Julia Schoierer: Projektleitung, Medizinpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Julia Schoierer promovierte an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der LMU in München im Schwerpunkt Medizinpädagogik. Nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dr. von Haunerschen Kinderspital, ist sie seit einigen Jahren als Projektleitung am Institut für Arbeits- Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums München tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels.


PD Dr. med. Stephan Böse-O'Reilly: Kinder- u. Jugendarzt, Umweltmedizin, Master of Public Health

PD Dr. med. Stephan Böse-O'Reilly ist habilitiert für den Bereich Umweltmedizin und Public Health. Als Kinder- und Jugendarzt interessiert er sich vor allem für die Zusammenhänge von Kind, Umwelt und Gesundheit. Er leitet die Arbeitsgruppe Globale Umwelt-Gesundheit am Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums der Universität München. Forschungsschwerpunkte sind gesundheitliche Folgen des Klimawandels, Quecksilberbelastungen im Goldbergbau, Bleibelastung von Kindern, Globale Gesundheit und Umweltverschmutzung.


Birgit Wershofen: Master of Science Nursing Studies, Lehrerin für Pflegeberufe, Krankenschwester

Birgit Wershofen, ist Lehrerin für Pflegeberufe und studierte in Cardiff, Großbritannien Pflegewissenschaft (MScN). Seit 2012 umfasst ihr Aufgabenfeld am Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin die Konzeption, Durchführung und Evaluation von interprofessionellen Lernprojekten. Zudem ist Frau Wershofen Koordinatorin des interprofessionellen Graduiertenkollegs ILEGRA. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeits- Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums München bringt sie ihre pflegewissenschaftliche und didaktische Expertise in der Entwicklung von Maßnahmen zu gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels mit ein.


Hanna Mertes: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Master of Science in Public Health

Hanna Mertes absolvierte an der Universität Bielefeld ihr Masterstudium in Public Health. Vorausgegangen ist das Bachelorstudium „Health Communication“, ebenfalls an der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Ihr Studienschwerpunkt waren die gesundheitlichen Auswirkungen von Umweltstressoren, was auch die folgenden Stationen in Lissabon (Chemikalienexposition im Alltag) und Hamburg (berufsbedingte Exposition gegenüber Umweltschadstoffen) zeigten. Im Dezember 2016 hat Hanna Mertes den Weg an das Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums der Universität München, Arbeitsgruppe Globale Umwelt-Gesundheit gefunden. Seitdem beschäftigt sie sich mit den Folgen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit.


Colin O'Reilly: Studentische Hilfskraft

Colin O'Reilly ist 2016 nach zwei Semestern Sportwissenschaft B.Sc. an der Technischen Universität München an die Universität Bayreuth gewechselt und studiert dort Sportökonomie im Bachelorstudium. Während seiner Zeit in München ist er Teil der Arbeitsgruppe Globale Umwelt-Gesundheit geworden und unterstüzt diese seither als studentische Hilfskraft.


Bisherige Arbeiten

Präventionsassistentin

2003 wurde unter Mitarbeit des Antragstellers ein erstes Fortbildungscurriculum „Präventionsassistentin“ für Medizinische Assistenzberufe und vergleichbare Berufsgruppen mit Unterstützung vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (Projekt-Nr. 328-1720/55) entwickelt und als Curriculum „Prävention im Kindes- und Jugendalter“ 2008 von der Bundesärztekammer anerkannt. Das Curriculum wird von der Deutschen Akademie für Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter angeboten und hat sich als eigenständiges Fortbildungsangebot an sechs Kursstandorten etabliert (www.praeventionsassistentin.de). Bislang konnten über 800 Präventionsassistentinnen ausgebildet werden. Kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung in Form von Kursevaluationen, aber auch im Rahmen zweier umfangreicher Studien (Dissertation der Antragstellerin, Bachelorarbeit) werden die Bedürfnisse der Zielgruppe überprüft und eine stetige Verbesserung des Kursangebotes gefördert.

Climate Trap

„Climate Trap” (CT) (EU Project no: 2008 11 08) steht für „Climate Change Adaption by Training, Assessment and Preparedness” of the Health Care System to Climate Change (www.climatetrap.eu). Dieses Projekt wurde von mehreren Europäischen Partnern im Zeitraum Mai 2009 bis April 2012 durchgeführt. Hauptziel von CT war die Stärkung des Vorbereitetseins des Gesundheitssektors zu den gesundheitlichen Auswirkungen durch die wichtigsten Stressoren in Klimawandel im Zusammenhang mit wichtigen europäischen Aktionsplänen und Anpassungsstrategien. Methodisch wurden dazu „Fact Sheets“ zu den wichtigsten Stressoren (wie Hitze, Luftverschmutzung usw.) sowie eine Analyse erstellt wie sich diese Stressoren in Zukunft entwickeln und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit und somit auch auf Gesundheitssysteme haben. Diese Ergebnisse wurden in 3 internationalen und mehreren nationalen Workshop Gesundheitsexperten vorgestellt, um einen Wissenstransfer zu erreichen, Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen und Anregungen zu weiterem Handeln zu geben.

DAPG (Deutsche Akademie für Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter e.V.)

Die Antragsteller sind Gründungsmitglieder der Deutschen Akademie für Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter (www.dapg.info) und als erweiterter Vorstand maßgeblich an der Weiterentwicklung der Akademie beteiligt. Diese konnte ihr Kursangebot für medizinische Assistenzberufe in den letzten Jahren auch mit Unterstützung des Netzwerkes Junge Familie um zahlreiche Kurse ergänzen.

Inches (International Network on Children´s Health, Environment and Safety)

Unter Mitarbeit der Antragsteller finden regelmäßig INCHES Konferenzen statt, welche eine Teilnehmerzahl von ca. 200 Wissenschaftlern und Akteuren aus den Fachgebieten Public HEALTH, Umweltmedizin, Pädiatrie, Versorgungsforschung und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen vorweisen können (http://inchesnetwork.net/).

WHO Kind und Umwelt

Unter Mitarbeit des Antragstellers Böse-O´Reilly wurden in einer Arbeitsgruppe der WHO zu Kind, Umwelt und Gesundheit, Trainingsmaterialien für Health Care Providers erstellt, u.a. das Modul Quecksilber und Tabakrauch (www.who.int).

FINKO (Förderung der interprofessionellen Kommunikation)

Im Rahmen der Ausschreibung von der Robert Bosch Stiftung "Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen" wurde ein Seminar zur Förderung der interprofessionellen Kommunikation entwickelt und eingeführt (Bewilligungsnummer: 32.5.A381.0019.1). In dem Seminar FInKo lernen Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen und Medizinstudierende sich strukturiert in interprofessionellen Fallbesprechungen auszutauschen. Der gemeinsam entwickelte Therapieplan wird in einer simulierten Visite dem Patienten vorgestellt. Erste Ergebnisse der gemeinsamen Lernsituation wurden auf nationalen und internationalen Kongressen vorgestellt, sowie die weitere Entwicklung von effektiven interprofessionellen Lernsituationen in mehreren Workshops angeregt. Inzwischen befindet sich das Seminar in der Implementierungsphase in die Curricula von Pflege und Medizin.