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Zwischenbericht: Bildungsmodule für Kinder- und Jugendärzte - Gesundheitliche Folgen des Klimawandels

Die Gesellschaft für pädiatrische Allerlgologie und Umweltmedizin (GPAU) hat einen Zwischenbericht über das Bildungsmodul veröffentlicht, in dem ein kurzer Einblick in den bisherigen Verlauf und seine Ergebnisse gewährt wird. Neben des  Einflusses und der Präsenz des Klimawandels in unserer heutigen Gesellschaft werden zudem noch Strategien des Bildungsmoduls für die Zukunft angesprochen.


Neue Publikation - Abstract: Fortbildungsangebote zu Klimawandel, Hitze und Gesundheit für medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte in der ambulanten Versorgung

Unsere neue Publikation kann über uns bezogen werden - wenden Sie sich einfach persönlich an uns.
PubMed-Link zum Artikel

Zusammenfassung

Hitzeperioden werden aufgrund des Klimawandels zunehmen und stellen insbesondere für ältere Menschen ein hohes gesundheitliches Risiko dar. Verstärkende Risikofaktoren, wie Immobilität, Pflegebedürftigkeit, chronische und akute Erkrankungen sowie Medikamenteneinnahme führen dazu, dass diese Altersgruppe besonders sensibel auf Hitze reagiert. Pflegefachkräfte und beim Hausarzt tätige medizinische Fachangestellte sind zwei Berufsgruppen, die ältere, pflegebedürftige Menschen in Hitzeperioden zu Hause präventiv und kurativ versorgen können.

Um beide Berufsgruppen für die Thematik zu sensibilisieren und zu befähigen, auf Hitzeereignisse adäquat zu reagieren, wurde im Rahmen eines 2-jährigen Projektes am Klinikum der Universität München ein interprofessionelles Blended-Learning-Angebot entwickelt. Dieses kombiniert eigenständiges Lernen mittels online verfügbarer Videos und Präsentationen und die konkrete Wissensanwendung an Fallbeispielen in einer Präsenzphase. Das Konzept, die Ergebnisse und Schlussfolgerungen des im Oktober 2018 abgeschlossenen Projektes werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Bildungsangebote sind Teil der Anpassung an Hitzeereignisse. In den „Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit“ wird festgestellt, dass „Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen dazu beitragen, wichtige Inhalte zum adäquaten Handeln während Hitzeperioden zu vermitteln.“ Dieser Forderung wird mit dem entwickelten Bildungsangebot entsprochen. Um einen möglichst breiten Einsatz zu ermöglichen, stehen die Schulungsmaterialien kostenfrei zur Verfügung. Diese können auf der Seite www.klimawandelundbildung.de heruntergeladen werden.


Newsletter 2019: Klimawandel in Deutschland - Unsere Gesundheit im Visier

Dass der Klimawandel und seine gesundheitlichen Gefahren auch längst im Alltag von Pädiatern angekommen ist, wird in unserem neuen Newsletter aufgezeigt und ausführlich beschrieben. Hierzu haben wir für Sie anfangs eine kurze Zusammenfassung unseres Projektes, dessen Wichtigkeit und Errungenschaften zusammengetragen.

Daraufhin erhalten sie einen Einblick in unseren Tagesworkshop "Klimawandelbedingte Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen" in Leipzig, der nicht nur spannende Fakten und Implikationen für die Praxis aufzeigt, sondern auch Anekdoten und Zusammenhänge, die nicht sofort ins Auge springen.

Am Ende unseres Newsletters blicken wir auf das Jahr 2019, welches noch viele weitere gemeinsame Treffen und Fortbildungen mit sich bringen wird.


Neue Krankheiten, neue Herausforderungen für Ärzte


Newsletter zu Klimawandel und Gesundheit in 2017


Gesundheitliche Folgen des Klimawandels

Wir freuen uns, euch unseren kürzlich erschienenen Artikel über unser Projekt Bildungsmodule für Kinder- und Jugendärzte/innen – Gesundheitliche Folgen des Klimawandels vorzustellen.
Der komplette Artikel ist hier angehängt und zeigt anhand der Beispiele Allergien, Extremwetterereignisse und UV-Strahlung wie sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit auswirkt.


Einladung für die 1. Modulreihe: Klimawandel und Gesundheit - eine Herausforderung für Pädiater


Pressemitteilung zur Auftaktveranstaltung am 29.09.2016 in Berlin

Unter der Teilnahme von Experten aus dem Bereich Klimawandel und Gesundheit fand am 29. September 2016 die Auftaktveranstaltung des Projektes Bildungsmodule für Kinder- und Jugendärzte - Gesundheitliche Folgen des Klimawandels statt.
In dessen Rahmen gab der Projektträger Jülich (Frau Lydia Petschelt) einen interessanten Einblick in die Fördermaßnahme der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel sowie einen Ausblick auf die kommenden Jahre.
Die Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (Prof. Matthias Niedrig) zu klimawandelbedingten Erkrankungen und die Betonung auf die globale Dimension des Klimawandels zeigten die Relevanz des Themas für Deutschland auf. Auch durch den Beitrag von Herrn Dr. Lob-Corzilius von der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin wurden die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere auf die Allergieentwicklung deutlich, beispielsweise durch verlängerte Pollenflugzeiten oder die Einwanderung neuer Pflanzenarten.
Aber nicht nur Anpassungsstrategien an den Klimawandel, sondern auch klimaschützende Maßnahmen haben einen klaren Effekt auf die Gesunderhaltung der Menschen, wie Frau Gogolewska von Health and Environment Alliance betont. Dabei kommt auch auf das Gesundheitssystem eine große Verantwortung zu.
Im Erfahrungsaustausch mit dem Kooperationsnetzwerk wird nun ein Blended-Learning-Currriculum für Kinder- und Jugendärzte in Bezug auf klimawandelbedingte gesundheitliche Gefahren für Kinder und Jugendliche erstellt und 2017 bundesweit angeboten.