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Impfung gegen SARS-CoV-2 für Menschen mit den Autoimmunerkrankungen Uveitis oder Skleritis

01.06.2021 -

Im Zusammenhang mit der Diskussion um Impfungen gegen SARS-CoV-2 wird speziell auch von Uveitispatienten und Patienten mit einer immunsuppressiven Therapie die Frage gestellt, ob sie geimpft werden sollen.

Aktualisierung vom 31.5.2021:
Immunsupprimierte Patienten sollten ebenfalls gegen SARS-CoV-2 geimpft werden. Dazu wurden vor kurzem Daten veröffentlicht.

Nach einer Impfung mit den zugelassenen Impfstoffen werden bei den meisten Patienten mit einer Therapie mit csDMARDs (conventional synthetic disease-modifying antirheumatic drugs: dazu gehören Ciclsporin, Methotrexat, Mycophenolat) oder mit dem Biologikum TNF-Blocker (z.B. Adalimumab) ausreichende Impftiter aufgebaut.

Dabei wurden die immunsuppressiven Medikamente für die Impfung NICHT abgesetzt (Simon D, et al. Ann Rheum Dis 2021;0:1–5. doi:10.1136/annrheumdis-2021-220461).

Da es sich bei Uveitis und Skleritis um Autoimmunerkrankungen handelt, die in vielen Aspekten rheumatologischen Erkrankungen ähneln, möchte ich auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie verweisen. Sie können unter

https://www.dgrh.de/Start/Wissenschaft/Forschung/COVID-19.html

eingesehen werden.

Weitere Informationen der Deutschen Gesellschaft für Immunologie zu Corona und Impfung:

https://dgfi.org/corona/?noredirect=de_DE

 
Prof. Dr. Stephan Thurau

gültig bis 02.12.2021
  Verantwortlich für den Inhalt: Prof. S. Thurau
 

Prof. Dr. med. Siegfried Priglinger

Prof. Dr. Siegfried Priglinger

Direktor der Augenklinik

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