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Plastisch-rekonstruktive Lid- und Orbitachirurgie

Was versteht man unter Plastisch-rekonstruktiver Chirurgie in der Augenheilkunde?

Die Plastisch-rekonstruktive Chirurgie befasst sich mit Veränderungen und Erkrankungen der Augenlider und der angrenzenden (periorbitalen) Gesichtsregion, Erkrankungen der Augenhöhle (Orbita) sowie der Tränenwege. Hierzu gehören nicht nur plastisch-ästhetische Eingriffe, sondern auch die Korrekturen von angeborenen oder erworbenen Lidfehlstellungen sowie die Behandlung von Lidtumoren.

Was sind die vorrangigen Ziele unserer Arbeit im Gebiet der Plastisch-rekonstruktiven Chirurgie?

  • Beratung des Patienten (basierend auf sorgfältiger Anamnese und eingehender Untersuchung)
  • Indikationsstellung zur konservativen oder chirurgischen Therapie gemeinsam mit dem Patienten
  • Durchführung chirurgischer Eingriffe durch ein erfahrenes OP-Team
  • Betreuung des Patienten postoperativ

Welche Erkrankungen behandelt die Plastisch-rekonstruktive Lid- und Orbitachirurgie?

Die Sektion „Plastisch-rekonstruktive Chirurgie“ an der Augenklinik des LMU Klinikums bietet das gesamte Spektrum der Okuloplastischen Chirurgie im Bereich der Augenlider, der Orbita und der Tränenwege an. Es werden sowohl funktionsverbessernde plastisch-rekonstruktive Eingriffe mit dem Ziel bestmöglicher Funktion und gutem ästhetischem Erscheinungsbild als auch plastisch-ästhetische Eingriffe sowie die Tumorchirurgie durchgeführt.

Die chirurgische Therapie erfolgt ambulant oder stationär, abhängig von Komplexität und Risikoprofil des Eingriffs.

Was versteht man unter einer interdisziplinären Behandlung?

Bei fachübergreifenden Erkrankungen erfolgen Behandlung und Betreuung des Patienten in enger Zusammenarbeit mit Fachkollegen anderer medizinischer Disziplinen („interdisziplinär“). Zu diesen Disziplinen zählen wir die Innere Medizin (Endokrinologie), Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, die Neurochirurgie, die Dermatologie (Hauterkrankungen) sowie die Radiologie und Radiotherapie.


  Verantwortlich für den Inhalt: Prof. Dr. C. Hintschich