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Lungenemphysem

Das Lungenemphysem ist eine Erkrankung bei der es zur Erweiterung und schließlich zur Zerstörung der Alveolen (Lungenbläschen) kommt. Hier findet die Aufnahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlendioxid statt. Durch den Untergang der Alveolen kommt es zur Verringerung der Atemoberfläche der Lunge. Die Ursache sind meist Zigarettenrauch  oder angeborene Stoffwechselstörungen. Folgen sind Atemnot, Husten und verminderte körperliche Leistungsfähigkeit. Bedrohliche Folgen sind ein Lungenkollaps (Pneumothorax) und eine dauerhafte Überdehnung des Herzens. Leider finden sich in diesen veränderten Lungen vermehrt bösartige Tumoren.  Die medikamentöse Therapie besteht in einem Rauch-Stopp, der Inhalation von  Sprays zur Verbesserung der Lungenfunktion und der Gabe von Sauerstoff. Dauerhaft erweiterte und überblähte Lungenabschnitte können im Rahmen einer Spiegelung der Bronchien erkannt und stillgelegt werden (Endoskopische Lungenvolumenreduktion). Wenn sich diese überblähten Lungenabschnitte in einem der fünf Lungenlappen befinden, kann ein Teil eines Lappens oder der ganze Lappen operativ entfernt werden (Chirurgische Lungenvolumenreduktion). Auch eine Lungentransplantation kommt für einige Patienten in Frage.