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Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie ist ein modernes neuroradiologisches Schnittbildverfahren, mit dem Aufnahmen in jeder gewünschten Ebene und in zahlreichen Gewebewichtungen angefertigt werden können. So kann beispielsweise zwischen Tumor, Entzündung und Infarkt unterschieden werden. Es werden funktionelle Untersuchungen durchgeführt, mit deren Hilfe spezifisch die Lokalisation bestimmter Hirnfunktionen gelingen kann - diese Information kann z.B. bei der Planung operativer Eingriffe helfen, deren Risiko zu mindern. Aufgrund der Vielseitigkeit des Verfahrens ist häufig eine Kontrastmittelgabe nicht unbedingt erforderlich, so auch zur Darstellung der Hirngefäße. Die Diffusionswichtung ist der zuverlässigste Nachweis eines ischämischen Hirninfarktes in der Akutphase.

Die Methodik beruht auf einem sehr starken statischen Magnetfeld (bis zu 3 Tesla) in Kombination mit zuschaltbaren Radiofrequenzimpulsen. Im Gegensatz zur Computertomographie kommt sie daher gänzlich ohne Röntgenstrahlen aus. Einschränkungen bei der Wahl der Methode können lediglich als Folge nicht-MRT-tauglicher Implantate existieren, zu denen einige Herschrittmacher, Schmerzpumpen und Cochleaimplantate gehören. Fragen Sie vor einer Terminvereinbarung, inwiefern Sie betroffen sein könnten.

Je nach Fragestellung wird die Untersuchung durch eine intravenöse Gabe von Kontrastmittel ergänzt. Wir stellen die Indikation zur Kontrastmittelgabe bei jedem Patienten individuell und halten uns dabei an die neuesten Empfehlungen und Leitlinien der Fachgesellschaften und Sicherheitsbehörden. Es kommen ausschließlich Kontrastmittel zur Anwendung, die von der European Medicines Agency (EMA) als „sicher“ und mit einem „niedrigen Risiko“ eingestuft sind.

 
 

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