Cancer Vaccine Lab (Bereich Gastroenterologie, Schnurr, Medizinische Klinik Innenstadt)
Publikationen Max Schnurr
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| PD Dr. med. Max Schnurr Leiter |
Dr. rer. nat. Sabine Hoves |
Dr. med. Christian Bauer |
Rosemarie Kiefl PTA |
Peter Düwell Apotheker |
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| Dr. med. Collin Jacobs |
cand. med. Raphaela Tyroller |
cand. med. Jonathan Ellermeier |
M. Sc. Tina Adunka |
cand. med. Mareike Stieg |
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| cand. med. Alexander Steger |
cand. med. Ebba Beller |
cand. med. Hélène Bourhis |
cand. med. Sarah Buhlert |
cand. med. Hannes Hölz |
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| cand. med. Hannah Lohr |
cand. med. Anja Funk |
Hintergrund
Prinzipiell ist das Immunsystem in der Lage, Tumorzellen spezifisch zu erkennen und abzutöten. Tumore entwickeln jedoch Mechanismen, um sich vor einem Angriff durch das Immunsystem zu schützen. Daher ist das Ziel einer Immuntherapie, einerseits Immunantworten gegen Tumorzellen zu induzieren (z. B. durch Impfung) und andererseits die vom Tumor ausgehende Immunsuppression zu durchbrechen. Eine ausgeprägte Immunsuppression geht vom Pankreaskarzinom aus, welches zu den äußerst aggressiven Krebserkrankungen mit extrem schlechter Prognose zählt. Das Cancer Vaccine Lab (AG Schnurr) beschäftigt sich mit diversen Aspekten der Tumorimmunologie mit dem Ziel der Entwicklung innovativer Tumortherapien.
Ziele
1. Entwicklung von Krebsvakzinen: Diese zielen auf die Induktion zytotoxischer T-Lymphozyten (CTL) ab, die Tumorzellen über MHC-I/Peptid-Komplexe auf der Zelloberfläche erkennen und töten. Voraussetzung für die Induktion von CTL ist die Präsentation von Tumorantigen auf MHC-I Molekülen durch dendritische Zellen. Unsere Arbeitsgruppe konnte zeigen, dass eine Formulierung von Tumorantigen mit „immunstimulatorischen Komplexen“ (ISCOM) effiziente Immunantworten auslösen. Hierbei handelt es sich um Nanostrukturen bestehend aus Phospholipid, Cholesterin und Saponin sowie spezifischen Tumorproteinen, die als Impfstoff formuliert werden können (ISCOM-Vakzine).
2. Durchbrechung der tumorinduzierten Immunsuppression: Im Mausmodell des Pankreaskarzinoms konnte gezeigt werden, dass die T-Zellantworten durch den Tumor stark gehemmt sind. Diesbezüglich spielen immunsuppressive Moleküle wie TGF-beta und regulatorische T-Zellen eine wichtige Rolle. Derzeit evaluieren wir verschiedene Strategien, die Immunantwort in Mäusen mit Pankreastumoren durch Aufhebung dieser suppressiven Mechanismen zu fördern.
3. Zytosolische Helikasen als Zielstrukturen für die Tumortherapie: Die RIG I-like-Helikasen retinoic acid-inducible gene I (RIG-I) und melanoma differentiation-associated antigen-5 (MDA-5) sind Rezeptoren für virale RNA im Zytoplasma und lösen antivirale Immunantworten aus. Wir konnten Helikasen als neue Zielstrukturen für die Therapie des Pankreaskarzinoms identifizieren. Für die Tumortherapie verwenden wir synthetisch hergestellte RIG-I-Liganden, welche die Synthese von Typ-I-Interferon sowie Apoptose in Pankreaskarzinomzellen auslösen. Zudem konnten wir eine Regression fortgeschrittener Tumore durch RIG-I Liganden im Mausmodell beobachten. Die immunologischen Konsequenzen des Helikasen-vermittelten Zelltods sind Gegenstand aktueller Untersuchungen.
4. Therapie mit bispezifischer siRNA: Das Prinzip der RNA-Interferenz ermöglicht mit Hilfe kleiner RNA-Moleküle (small interfering RNA) eine gezielte Hemmung definierter Genprodukte. Durch Modifikation von siRNA als 5’-triphosphat-siRNA wird diese gleichzeitig zum Liganden für die zytosolische Helikase RIG-I. Somit können Expressionshemmung mit RIG-I-vermittelter Immunstimulation in einem Molekül kombiniert werden. Die Therapie mit bispezifischer siRNA resultiert in einer gegen den Tumor gerichteten Immunantwort. Prinzipiell können mit der siRNA verschiedene Zielstrukturen ausgeschaltet werden wie z.B. anti-apoptotische, angiogenetische oder immunsuppressive Moleküle.
5. Regulation von Immunprozessen durch das Inflammasom: Das Inflammasom ist ein Enzymkomplex im Zytosol, der für die Aktivierung der inflammatorischen Zytokine der IL-1-Familie (IL-1beta, IL-18) verantwortlich ist. Das Inflammasom spielt bei zahlreichen pathologischen Prozessen wie Gicht, Arteriosklerose und Diabetes mellitus eine zentrale Rolle. Wir interessieren uns für den Einfluss des NLRP3 Inflammasoms auf entzündliche Darmerkrankungen sowie der Entstehung von Darmkrebs.
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Leiter Cancer Vaccine Lab |
089/5160-7309
- - 089/5160-7330 max.schnurr*insert-@-here*med.uni-muenchen.de EG |
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089/5160-7302
- - 089/5160-7330 sabine.hoves*insert-@-here*med.uni-muenchen.de EG |
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PTA |
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Dr. rer. biol. hum. Peter Düwell Apotheker |
089/5160-7309
- - 089/5160-7330 peter.duewell*insert-@-here*med.uni-muenchen.de UG |
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cand. med. |
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cand. med. |
089/5160-7309
- - 089/5160-7330 jonathan.ellermeier*insert-@-here*med.uni-muenchen.de UG |
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089/5160-7309
- - 089/5160-7330 tina.adunka*insert-@-here*med.uni-muenchen.de UG |
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cand. med. |
089/5160-7309
- - 089/5160-7330 mareike.stieg*insert-@-here*med.uni-muenchen.de UG |
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cand. med. |
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- - - alexander.steger*insert-@-here*campus.lmu.de UG |
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cand. med. |
089/5160-7309
- - 089/5160-7330 ebba.beller*insert-@-here*med.uni-muenchen.de UG |
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cand. med. |
089/5160-7309
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cand. med. |
089/5160-7309
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