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Corona-Teststation am Tropeninstitut

Hilfe für Helfer in der COVID-19-Pandemie

Eröffnung der Teststation (Copyright: LMU Klinikum München)

Update (März 2021): Bitte beachten Sie, dass der Betrieb der COVID-19 Testing Unit am Tropeninstitut zum 31. März 2021 endet. Der letzte buchbare Termin ist 26.03.2021.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.coronatest-tropeninstitut.de






Pressemitteilung zur Eröffnung der Corona-Teststation am Tropeninstitut (März 2020)


Medizinisches Personal, aber auch viele andere Berufsgruppen, gehen in diesen Tagen an ihre Grenzen. Für die Eindämmung von COVID-19 und zum Schutz der Bevölkerung ist es essenziell, dass sie weiter einsatzfähig bleiben. Um zum Beispiel die Verbreitung des Virus innerhalb der Kliniken zu stoppen, muss bei medizinischem Personal eine SARS-CoV-2-Infektion frühzeitig erkannt werden.

Auf Beschluss der Bayerischen Staatsregierung startet hierfür in München am 23. März 2020 eine neue Drive-/Walk-through-Teststation an der Georgenstraße (Adresse Leopoldstraße 5). Zusammen mit der Landeshauptstadt München plant das Tropeninstitut am LMU Klinikum München (Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin), Testkapazitäten für medizinisches Personal einzurichten. Die Testung ist ausschließlich für den definierten Personenkreis bestimmt und nur nach Terminvergabe möglich.

Die neue Teststation mit Spezialzelten wird durch ein erfahrenes Ärzteteam des Tropeninstituts am LMU Klinikum unter der Leitung von Professor Michael Hölscher organisiert. Die Testung (Entnahme eines Abstrichs) wird zunächst von Montag bis Freitag vorerst von 8:30 bis 15 Uhr durchgeführt. Die Abstrichentnahme erfolgt durch medizinisches Personal mit Expertise im Bereich Infektionsschutz. Diese findet in einem abgesperrten Bereich unter Einhaltung eines großzügigen Sicherheitsabstands statt. Autofahrern wird der Abstrich durch das geöffnete Fenster in ihrem PKW entnommen, Fußgängern in einem speziellen Zelt.

Schnelle Klarheit über eine mögliche Infektion

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler eröffnete die Drive-/Walk-through-Teststation: „Wir werden diese schwere Krise nur meistern können, wenn wir in den kommenden Wochen zusammenstehen und uns gegenseitig stützen. Sehr viele Menschen tragen weit über das normale Maß mit größtem Engagement und aus tiefster Überzeugung dazu bei, dass unser Gesundheitssystem und unser Staat auch in dieser herausfordernden Situation funktionieren.“ Dafür danke er ihnen allen im Namen der gesamten Staatsregierung von Herzen. „Wir brauchen jede helfende Hand, insbesondere jeden Pfleger, jede Krankenschwester, jede Ärztin und jeden Medizinisch-technischen Assistenten, das gesamte Personal in unseren Kliniken – und zwar gesund. Jede und jeder ist unser Fels in der Brandung. Für ihre sensible Arbeit brauchen sie, ihre Kolleginnen und Kollegen und ihre Patientinnen und Patienten schnell Klarheit über eine mögliche Infektion – daher ist diese Teststation eine äußerst wichtige Hilfe im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Ihre Einrichtung zeigt, dass Staatsregierung und Stadt gemeinsam alles tun, um unsere Bevölkerung zu schützen und die Versorgung von infizierten Patientinnen und Patienten zu gewährleisten“, so Sibler.

„In der anstehenden Phase der Pandemie sind die Kliniken besonders gefordert. Die in den Kliniken arbeitenden Menschen gehen tagtäglich weit über die eigene Belastbarkeit hinaus, um diese gewaltige Herausforderung zu stemmen. Es ist unverzichtbar, dass wir für diese Personen einen geschützten Testbereich einrichten und so sie selbst und damit die Kliniken stärken sowie für die Patientinnen und Patienten einen bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung gewährleisten. Diese Gemeinschaftsaktion zeigt auch, dass alle an einem Strang ziehen: Freistaat, Stadt, Kliniken, Forschung und Sicherheitsbehörden. Nur wenn wir alle Hand in Hand arbeiten und sinnvolle Strukturen aufbauen, können unsere Helfer uns auch weiterhelfen! Ein riesiges Dankeschön an alle, die täglich in den Münchner Kliniken ihr Bestes geben", so die Münchner Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs.


Infektionsketten frühzeitig identifizieren


Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor am LMU Klinikum München, äußerte: „Die hier zu untersuchenden Personen spielen eine Schlüsselrolle in der Eindämmung der COVID-19 Krise. Mit der neuen Teststation wird unsere universitäre Forschung zum Dienst an der Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag, um die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter bestmöglich zu erhalten und so die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.“

Prof. Dr. med. Michael Hölscher, Direktor des Tropeninstituts am LMU Klinikum München: „Die Testkontingente weiter auszubauen, ist ein entscheidender Faktor in der Bewältigung der Pandemie. In den letzten sieben Wochen haben wir ca. 1.500 Personen getestet. Durch die Verlagerung ins Freie reduzieren wir das Infektionsrisiko für die Mitarbeiter und können unsere Kapazität kurzfristig verdreifachen.“

Dr. med. Camilla Rothe, Leitende Oberärztin am Tropeninstitut, LMU Klinikum München ergänzt: „Unsere Erfahrungen mit den ersten COVID-19 Infektionsfällen in Deutschland haben gezeigt, wie wichtig es ist, Infektionsketten frühzeitig zu identifizieren. Mit den neuen Testabläufen fokussieren wir unsere Kräfte und gewinnen wertvolle Zeit, um bei bestätigten Fällen schnell zu reagieren.


Wir danken der Mayflower GmbH für die technische Unterstützung der Terminvergabe für die Drive-/Walk-through-Teststation.

Weitere Informationen zu COVID-19:



Medienberichte zu den COVID-19 Projekten am Tropeninstitut (Auswahl):


Stand: 23.03.2020, Update 30.11.2020, Änderungen vorbehalten.


 
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