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PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM

Staatsminister Bernd Sibler verleiht Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst an Dr. Camilla Rothe

Die Tropenmedizinerin Dr. Camilla Rothe, der ehemalige Geschäftsführer des Münchener Hauses der Kunst, Dr. Bernhard Spies, die Übersetzerin Rosemarie Tietze und der Schriftsteller Dr. Uwe Timm erhielten von Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler die Auszeichnung „PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte gestern in München: „Ein Ziel dieser Ehrung ist es, dass Wissenschaft und Kunst als zwei Seiten derselben Medaille wahrgenommen werden. Diese Verbindung zu Kultur als Einheit wird beim Blick auf das beeindruckende Schaffen dieser vier herausragenden Persönlichkeiten auf sehr inspirierende Weise deutlich.“

Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler mit Dr. Camila Rothe (c) Andreas Geber

Durch eine bewundernswert aufmerksame Beobachtung entdeckte die Tropenmedizinerin Dr. Camilla Rothe Anfang 2020, dass das Corona-Virus auch von Personen ohne Symptome übertragen werden kann. Vom TIME Magazine wurde sie für diese Erkenntnis von enormer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz zurecht zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres 2020 gekürt.

„Als Tropenmedizinerin, die es bereits mit einem höchst infektiösen Erreger wie Ebola zu tun hatte, sind Sie es gewohnt, einen kühlen Kopf zu bewahren“, betonte Sibler in seiner Laudatio. „Und genauso besonnen haben Sie auch reagiert, nachdem Sie den Erreger Sars-CoV-2 erstmals bei einem deutschen Patienten identifiziert hatten.“

Denn Dr. Rothe machte ihre scharfsinnige Feststellung in einer frühen Phase der Pandemie durch einen Artikel im New England Journal of Medicine schnellstmöglich der Öffentlichkeit zugänglich. „Durch diese beeindruckend geistesgegenwärtige Reaktion haben Sie wesentlich dazu beigetragen, dass viel frühzeitiger Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus getroffen und damit Menschenleben gerettet wurden“, erklärte Sibler.

Und als ihre Beobachtung zunächst angezweifelt wurde, hatte Camilla Rothe den Mut, standfest an ihrer Erkenntnis festzuhalten. Diese hat inzwischen weltweite Akzeptanz erfahren. „Ihre Standhaftigkeit macht Sie zu einem Vorbild für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Denn mutige Forscherinnen und Forscher, die sich nicht scheuen auch solche ‚unangenehmen‘ Wahrheiten zu verkünden, sind für den Diskurs in einer offenen Gesellschaft unerlässlich. Dies gilt generell, aber gerade in solchen Extremsituationen wie einer Pandemie“, stellte Sibler heraus.


Auszug aus der Presseinformation des BAYERISCHEN STAATSMINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST (14.07.2021)


 
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