Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Fragen zur Studienteilnahme


Ich möchte an der KoCo-Impf-Studie teilnehmen.
Leider können wir aufgrund der sehr hohen Nachfrage derzeit keine weiteren Teilnahmeanfragen berücksichtigen.

Ich hatte bereits telefonisch oder per E-Mail Kontakt zum Studienteam, jedoch gab es bisher keine Rückmeldung.
Wir bedauern sehr, dass wir Sie bisher nicht kontaktiert konnten. Da wir unser Vorgehen auch den Entwicklungen der Pandemie anpassen müssen, kann es zu Verzögerungen bzw. Abweichungen im geplanten Studienfortschritt kommen. Wir können Ihnen jedoch versichern, dass wir uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden werden. Bis dahin danken wir Ihnen für Ihre Geduld!

Ich wurde bereits in die Studie aufgenommen, habe aber bisher keine Ergebnisse erhalten.
Wir arbeiten derzeit am Versand Ihrer Ergebnisse. Sie werden diese in wenigen Wochen erhalten. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.

Ich arbeite in einer an der KoCo-Impf-Studie teilnehmenden medizinischen Einrichtung und möchte wissen, wo die Aufnahme stattfindet.
Bitte wenden Sie sich an die jeweilige Pforte – diese kann Ihnen mitteilen, wo unser mobiles Einsatzteam die Erstaufnahme durchführt.

Wann beginnt die zweite Runde der KoCo-Impf-Studie?
Das erste Follow-up beginnt 2 – 6 Monate nach Ihrem Einschluss in die Studie. Den Zeitpunkt der Folgeuntersuchung machen wir dabei abhängig vom Verlauf der Pandemie. Sollten Sie vor dem 15. August 2021 in die Studie eingeschlossen worden sein, ist das erste Follow up für Oktober/November geplant. Hierfür werden Sie vorab per E-Mail bzw. Brief Informationen von uns erhalten. Sollten Sie nach dem 15. August 2021 in die Studie aufgenommen worden sein, wird das Follow up für Sie später beginnen. Auch hier machen wir den Zeitpunkt der nächsten Untersuchung abhängig vom Verlauf der Pandemie. Wir werden Sie vorab über den weiteren Verlauf informieren.

Ich überlege, mich ein drittes Mal impfen zu lassen. Hat das Auswirkungen auf die Studie?
Sie können sich auch als Teilnehmer*in dieser Studie erneut impfen lassen. In den Folgeuntersuchungen, die von einem Fragebogen begleitet werden, werden wir diese Information abfragen und entsprechend in unsere Analyse einfließen lassen.

Ich habe mich mit SARS-Cov-2 infiziert. Was soll ich tun?
Wenn bei Ihnen eine SARS-CoV-2 Infektion nachgewiesen wird, bitten wir Sie, sich kurzfristig unter 089 4400 59866 bei uns zu melden. Wir werden Ihnen in diesem Fall anbieten, weitere immunologische Faktoren dieser sogenannten Durchbruchsinfektion zu diagnostizieren.


Fragen zu den Befundbriefen

Wieso werden bei dem Anti-Spike-Antikörperwert verschiedene Zahlen angegeben und bei dem Anti-Nukleokapsid-Antikörperwert nicht? Sind die Werte in Klammern Minimum- bzw. Maximumwerte?
Die Anti-Spike-Werte sind für die Untersuchung des zeitlichen Verlaufs der Antikörper nach einer Impfung von größerer Bedeutung und werden daher genauer berichtet. Der von uns gemessene Wert liegt dabei in diesem Bereich (das entspricht den Werten in Klammern).  Obwohl wir großen Wert auf die Genauigkeit unserer Ergebnisse legen, kann es je nach Häufigkeit der Messung und Analyseverfahren zu Abweichungen kommen. Ein berichteter Wert von 871.42 (784.66,1202.36) sagt also aus, dass wir in Ihrer Blutprobe einen S-Antikörperwert von 871.42 gemessen haben, ihr Wert liegt damit aber höchstwahrscheinlich in einem Bereich von 784.66 bis 1202.36.

Ist der Wert der Anti-Nukleokapsid-Antikörper ein Mittelwert aus verschiedenen Blutproben?
Es handelt sich nicht um einen Mittelwert, der Wert basiert auf einer einmaligen Messung. In der Regel wiederholen wir aber bei positiven Ergebnissen den Test und der niedrigste gemessene Wert wird berichtet.

Wie wird bestimmt ob jemand anhand seiner Antikörperzahl positiv oder negativ ist?
Ob eine Antikörperzahl als positiv oder negativ einzuordnen ist, wird von einem Schwellenwert bestimmt. Dieser Schwellenwert basiert auf einer mathematischen Berechnung des Herstellers. Hierfür wurde eine Korrelation zwischen kapillären Blutuntersuchungen (Blutproben aus der Fingerbeere) und Blutplasma-Untersuchungen (Blutproben aus der Vene) bestimmt.

Wieso genau kann ich meine Antikörperwerte nicht mit denen von anderen Laboren vergleichen?
Derzeit gibt es noch keine einheitlichen Messmethoden und Referenzwerte bei SARS-CoV-2 -spezifischen Antikörpern. Je nach Verfahren von Hersteller und Labor sind die Ergebnisse daher nicht immer vergleichbar.

Wenn Ihre Werte nicht mit denen von anderen Laboren vergleichbar sind, wie kann man denn dann Studienergebnisse untereinander vergleichen? Es müsste doch Umrechnungsfaktoren geben?
Momentan gibt es keine Umrechnungsfaktoren zum Vergleich der Werte. Die jeweiligen Angaben (u.a. Minimalwerte, Maximalwerte, und Median) beziehen sich auf die jeweilige untersuchte Kohorte und ermöglichen jedoch eine relative Vergleichbarkeit.

In welcher Einheit werden die Antikörper gemessen?
Der Anti-Nukleokapsid-Antikörpertiter wird in COI (Cut-off Index) gemessen und qualitativ (positiv/negativ) berichtet. Der Anti-Spike-Antikörpertiter wird in U/mL gemessen und sowohl qualitativ (positiv/negativ) als auch quantitativ (mit Ihrem individuellen Wert) berichtet.

Welche Dimension hat der Anti-Spike-Antikörper-Wert BAU/mL?
Die Einheit BAU/mL ist eine Einheit, die von der WHO zum Berichten des Antikörpers in SARS-CoV-2 Studien empfohlen wird.

Kann ich meinen Ergebnisbrief als Antikörpernachweis (z.B. in Gaststätten oder beim Grenzübergang) verwenden?
Die von uns berichteten Ergebnisse sind ein individueller Bericht für die Teilnehmer*innen unserer Studie. Derzeit gibt es keine offizielle Anerkennung eines Antikörpernachweises, daher gelten weiterhin die derzeitigen Coronaregeln zum Nachweis eines Immunstatus (3G).


Fragen zum Impfstatus

Was sind Antikörper-Normwerte nach einer Impfung? Sind auf der Grafik nur die Antikörperwerte nach einer Infektion angegeben?
Die entwickelten Antikörper sind individuell ausgeprägt. Derzeit gibt es keine zugrunde liegenden Daten für Normwerte nach einer erfolgreichen Impfung.

Gibt es einen Maximalwert von Antikörpern nach Impfung, wie hoch ist dieser?
Da die Entwicklung der Antikörper stark individuell ist, gibt es derzeit keine Angaben zu Maximalwerten nach einer Impfung. Es gibt jedoch Begrenzungen in der Anzahl der zu messenden Werte. Diese sind - je nach Hersteller - abhängig von dem verwendeten Verfahren.

Wann genau sind die Werte am höchsten nach Impfung?
Die Antikörper entwickeln sich individuell, sind aber nach vollständiger Impfung (ca. 14 Tage nach der zweiten Impfung bzw. ca. 14 Tage nach der ersten Impfung bei einfacher Impfung) am höchsten. Nach derzeitigem Wissensstand geht man davon aus,  dass nach einer Infektion die gebildeten Antikörper nach 10-35 Tage am höchsten sind.

Nach welcher Zeit macht es aus ihrer Erfahrung Sinn, den Status der Anti-Spike-Antikörper wieder zu bestimmen?
Im Allgemeinen ist der genaue Zeitverlauf des Antikörpertiters noch nicht gut erforscht und kann sehr individuell sein. Es gibt nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand noch keine klare Empfehlung für eine dritte Impfung. Diese ist bisher nur für bestimmte Risikogruppen (z.B. immunsupprimierte Patient*innen) gegeben. Aus diesem Grund wird eine Antikörper-basierte Entscheidung bisher nicht empfohlen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Ich bin Teilnehmer der KoCo-Impf-Studie und überlege mich ein drittes Mal impfen zu lassen. Soll ich diese Entscheidung abhängig von meinen Antikörperwerten machen? Soll ich mich mit dem von Ihnen berichteten Antikörperwert erneut impfen lassen? Ab welchem Wert wird eine dritte Impfung empfohlen?
Bei bestimmten Ergebnissen macht eine erneute Impfung aus unserer Erfahrung Sinn, das trifft z.B. bei einem anhaltend negativen Anti-Spike Antikörpertiter nach einer Impfung zu. Diese Werte lassen darauf schließen, dass Sie nach einer bzw. zwei Impfungen keine Anti-Spike-Antikörper entwickelt haben.

Bei bereits positiven Anti-Spike-Werten gibt es derzeit jedoch noch nicht ausreichend wissenschaftliche Belege, die für einen Schwellenwert zur erneuten Impfung sprechen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten. Wir müssen darauf hinweisen, dass wir keine Anlaufstelle für solche spezifischen Anfragen sind und daher keine Impfempfehlungen aussprechen können.

Ich scheine einen extrem hohen Antikörper-Wert zu haben. Was hat ein so extremer Wert zu bedeuten?
Es ist noch nicht klar definiert, in welchem Ausmaß hohe Werte vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand gehen wir davor aus, dass diese hohen Werte mit langfristig positiven Anti-Spike-Antikörpern in Zusammenhang stehen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Bei meinem Partner wurden viel höhere Antikörperwerte festgestellt als bei mir, welche Bedeutung hat das?
Die Immunreaktion ist individuell unterschiedlich, daher können nach einer Impfung verschiedene Antikörperwerte nachgewiesen werden. Der Schutzanteil zwischen verschiedenen positiven Anti-Spike-Werten ist noch nicht klar definiert - das heißt, dass man auch mit weniger hohen Antikörperwerten vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 geschützt sein kann. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Was ist damit gemeint, dass eine Impfung nicht gesondert detektiert werden kann?
Während Anti-Nukleokapsid-Antikörper nach einer durchgemachten Infektion gebildet werden, werde Anti-Spike-Antikörper sowohl nach einer durchgemachten Infektion, als auch nach einer erfolgreichen Impfung gebildet. Aus diesem Grund können wir durch das Vorhandensein von Anti-Nukleokapsid-Antikörpern auf eine durchgemachte Infektion schließen. Wir können allerdings nicht unterscheiden, ob sich die Anti-Spike-Antikörper aufgrund einer durchgemachten Infektion, oder einer erfolgreichen Impfung gebildet haben.  

Bezieht sich die Grafik auf die Nukleokapsid-Antikörper oder auf die Spike-Antikörper? Worauf basieren die Werte für Genesene?
Die Werte in der Grafik beziehen sich auf die Spike-Antikörper, da diese den Schutz vermitteln. Die Werte basieren auf Messungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten bei Genesenen durchgeführt wurden. Nach derzeitigem Wissensstand ist bekannt, dass Genesene einen guten Schutz haben, es gibt jedoch unterschiedliche Datenlagen für einen entsprechenden Grenzwert. Binding antibody units (BAU), in denen die Messungen teilweise berichtet werden, sind nicht standardisierbar zwischen verschiedenen Tests. Daher muss die Interpretation im Vergleich zu Vorwerten mit dem gleichen Test erfolgen. Dies ist bei den Messungen zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgt.


Stand: 25.10.2021, Änderungen vorbehalten.

 
EN

COVID-19 Schutzimpfung: Terminvergabe nur per E-Mail

tropinst@lrz.uni-muenchen.de

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und schicken Sie uns per E-Mail:

  1. Ihren Vor- und Nachnamen
  2. Ihre Telefonnummer (wir rufen Sie zurück)
  3. Ihr Geburtsdatum
  4. Angabe ob Sie eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung benötigen
  5. Datum Ihrer letzten COVID-19-Schutzimpfung

Sprechstunde Tropen- und Reisemedizin

Termine nach Vereinbarung unter:

089-4400 59870

Leopoldstr. 5
80802 München

Uhrzeiten für die telefonische Terminvergabe:

Mo-Do
08-13 Uhr
14-16 Uhr

Fr
08-13 Uhr

Terminvergabe per E-Mail: Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an - wir rufen zurück.

tropinst@lrz.uni-muenchen.de


 

Studien-Hotline

KoCoImpf
KoCo19

089-4400 59866


Hotline-Zeiten:

Montag bis Freitag
10:00 bis 13:00

Montag und Mittwoch zusätzlich:
15:00 bis 18:00


KoCoImpf-Studie: www.KoCoImpf.de

KoCo19-Studie: www.KoCo19.de

 


Im Notfall

Notaufnahme der
Medizinischen Klinik
Innenstadt
Ziemssenstr. 1
80336 München
Tel.: 089 44004402

 

Kontakt Direktion

Tel.: 0049-(0)89-4400 59800

Email: gezgin<at>lrz.uni-muenchen.de