Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Copyright: LMU Klinikum München


Ich habe mich mit SARS-Cov-2 infiziert. Was soll ich tun?

Wenn bei Ihnen eine SARS-CoV-2 Infektion nachgewiesen wird, bitten wir Sie, sich kurzfristig unter 089 4400 59866 bei uns zu melden. Wir werden Ihnen in diesem Fall anbieten, weitere immunologische Faktoren dieser sogenannten Durchbruchsinfektion zu diagnostizieren.


Fragen zu den Befundbriefen

Wieso werden bei dem Anti-Spike-Antikörperwert verschiedene Zahlen angegeben und bei dem Anti-Nukleokapsid-Antikörperwert nicht? Sind die Werte in Klammern Minimum- bzw. Maximumwerte?
Die Anti-Spike-Werte sind für die Untersuchung des zeitlichen Verlaufs der Antikörper nach einer Impfung von größerer Bedeutung und werden daher genauer berichtet. Der von uns gemessene Wert liegt dabei in diesem Bereich (das entspricht den Werten in Klammern).  Obwohl wir großen Wert auf die Genauigkeit unserer Ergebnisse legen, kann es je nach Häufigkeit der Messung und Analyseverfahren zu Abweichungen kommen. Ein berichteter Wert von 871.42 (784.66,1202.36) sagt also aus, dass wir in Ihrer Blutprobe einen S-Antikörperwert von 871.42 gemessen haben, ihr Wert liegt damit aber höchstwahrscheinlich in einem Bereich von 784.66 bis 1202.36.

Ist der Wert der Anti-Nukleokapsid-Antikörper ein Mittelwert aus verschiedenen Blutproben?
Es handelt sich nicht um einen Mittelwert, der Wert basiert auf einer einmaligen Messung. In der Regel wiederholen wir aber bei positiven Ergebnissen den Test und der niedrigste gemessene Wert wird berichtet.

Wie wird bestimmt ob jemand anhand seiner Antikörperzahl positiv oder negativ ist?
Ob eine Antikörperzahl als positiv oder negativ einzuordnen ist, wird von einem Schwellenwert bestimmt. Dieser Schwellenwert basiert auf einer mathematischen Berechnung des Herstellers. Hierfür wurde eine Korrelation zwischen kapillären Blutuntersuchungen (Blutproben aus der Fingerbeere) und Blutplasma-Untersuchungen (Blutproben aus der Vene) bestimmt.

Wieso genau kann ich meine Antikörperwerte nicht mit denen von anderen Laboren vergleichen?
Derzeit gibt es noch keine einheitlichen Messmethoden und Referenzwerte bei SARS-CoV-2 -spezifischen Antikörpern. Je nach Verfahren von Hersteller und Labor sind die Ergebnisse daher nicht immer vergleichbar.

Wenn Ihre Werte nicht mit denen von anderen Laboren vergleichbar sind, wie kann man denn dann Studienergebnisse untereinander vergleichen? Es müsste doch Umrechnungsfaktoren geben?
Momentan gibt es keine Umrechnungsfaktoren zum Vergleich der Werte. Die jeweiligen Angaben (u.a. Minimalwerte, Maximalwerte, und Median) beziehen sich auf die jeweilige untersuchte Kohorte und ermöglichen jedoch eine relative Vergleichbarkeit.

In welcher Einheit werden die Antikörper gemessen?
Der Anti-Nukleokapsid-Antikörpertiter wird in COI (Cut-off Index) gemessen und qualitativ (positiv/negativ) berichtet. Der Anti-Spike-Antikörpertiter wird in U/mL gemessen und sowohl qualitativ (positiv/negativ) als auch quantitativ (mit Ihrem individuellen Wert) berichtet.

Welche Dimension hat der Anti-Spike-Antikörper-Wert BAU/mL?
Die Einheit BAU/mL ist eine Einheit, die von der WHO zum Berichten des Antikörpers in SARS-CoV-2 Studien empfohlen wird.

Kann ich meinen Ergebnisbrief als Antikörpernachweis (z.B. in Gaststätten oder beim Grenzübergang) verwenden?
Die von uns berichteten Ergebnisse sind ein individueller Bericht für die Teilnehmer*innen unserer Studie. Derzeit gibt es keine offizielle Anerkennung eines Antikörpernachweises, daher gelten weiterhin die derzeitigen Coronaregeln zum Nachweis eines Immunstatus (3G).

 
Fragen zum Impfstatus

Was sind Antikörper-Normwerte nach einer Impfung? Sind auf der Grafik nur die Antikörperwerte nach einer Infektion angegeben?
Die entwickelten Antikörper sind individuell ausgeprägt. Derzeit gibt es keine zugrunde liegenden Daten für Normwerte nach einer erfolgreichen Impfung.
 
Gibt es einen Maximalwert von Antikörpern nach Impfung, wie hoch ist dieser?
Da die Entwicklung der Antikörper stark individuell ist, gibt es derzeit keine Angaben zu Maximalwerten nach einer Impfung. Es gibt jedoch Begrenzungen in der Anzahl der zu messenden Werte. Diese sind - je nach Hersteller - abhängig von dem verwendeten Verfahren.
 
Wann genau sind die Werte am höchsten nach Impfung?
Die Antikörper entwickeln sich individuell, sind aber nach vollständiger Impfung (ca. 14 Tage nach der zweiten Impfung bzw. ca. 14 Tage nach der ersten Impfung bei einfacher Impfung) am höchsten. Nach derzeitigem Wissensstand geht man davon aus,  dass nach einer Infektion die gebildeten Antikörper nach 10-35 Tage am höchsten sind.

Nach welcher Zeit macht es aus ihrer Erfahrung Sinn, den Status der Anti-Spike-Antikörper wieder zu bestimmen?
Im Allgemeinen ist der genaue Zeitverlauf des Antikörpertiters noch nicht gut erforscht und kann sehr individuell sein. Es gibt nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand noch keine klare Empfehlung für eine dritte Impfung. Diese ist bisher nur für bestimmte Risikogruppen (z.B. immunsupprimierte Patient*innen) gegeben. Aus diesem Grund wird eine Antikörper-basierte Entscheidung bisher nicht empfohlen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Ich bin Teilnehmer der KoCo-Studie und überlege mich ein drittes Mal impfen zu lassen. Soll ich diese Entscheidung abhängig von meinen Antikörperwerten machen? Soll ich mich mit dem von Ihnen berichteten Antikörperwert erneut impfen lassen? Ab welchem Wert wird eine dritte Impfung empfohlen?
Bei bestimmten Ergebnissen macht eine erneute Impfung aus unserer Erfahrung Sinn, das trifft z.B. bei einem anhaltend negativen Anti-Spike Antikörpertiter nach einer Impfung zu. Diese Werte lassen darauf schließen, dass Sie nach einer bzw. zwei Impfungen keine Anti-Spike-Antikörper entwickelt haben.

Bei bereits positiven Anti-Spike-Werten gibt es derzeit jedoch noch nicht ausreichend wissenschaftliche Belege, die für einen Schwellenwert zur erneuten Impfung sprechen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten. Wir müssen darauf hinweisen, dass wir keine Anlaufstelle für solche spezifischen Anfragen sind und daher keine Impfempfehlungen aussprechen können.

Ich scheine einen extrem hohen Antikörper-Wert zu haben. Was hat ein so extremer Wert zu bedeuten?
Es ist noch nicht klar definiert, in welchem Ausmaß hohe Werte vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand gehen wir davor aus, dass diese hohen Werte mit langfristig positiven Anti-Spike-Antikörpern in Zusammenhang stehen. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Bei meinem Partner wurden viel höhere Antikörperwerte festgestellt als bei mir, welche Bedeutung hat das?
Die Immunreaktion ist individuell unterschiedlich, daher können nach einer Impfung verschiedene Antikörperwerte nachgewiesen werden. Der Schutzanteil zwischen verschiedenen positiven Anti-Spike-Werten ist noch nicht klar definiert - das heißt, dass man auch mit weniger hohen Antikörperwerten vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 geschützt sein kann. Mit unserer Studie versuchen wir, genau diese Frage zu beantworten.

Was ist damit gemeint, dass eine Impfung nicht gesondert detektiert werden kann?
Während Anti-Nukleokapsid-Antikörper nach einer durchgemachten Infektion gebildet werden, werde Anti-Spike-Antikörper sowohl nach einer durchgemachten Infektion, als auch nach einer erfolgreichen Impfung gebildet. Aus diesem Grund können wir durch das Vorhandensein von Anti-Nukleokapsid-Antikörpern auf eine durchgemachte Infektion schließen. Wir können allerdings nicht unterscheiden, ob sich die Anti-Spike-Antikörper aufgrund einer durchgemachten Infektion, oder einer erfolgreichen Impfung gebildet haben.  

Bezieht sich die Grafik auf die Nukleokapsid-Antikörper oder auf die Spike-Antikörper? Worauf basieren die Werte für Genesene?
Die Werte in der Grafik beziehen sich auf die Spike-Antikörper, da diese den Schutz vermitteln. Die Werte basieren auf Messungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten bei Genesenen durchgeführt wurden. Nach derzeitigem Wissensstand ist bekannt, dass Genesene einen guten Schutz haben, es gibt jedoch unterschiedliche Datenlagen für einen entsprechenden Grenzwert. Binding antibody units (BAU), in denen die Messungen teilweise berichtet werden, sind nicht standardisierbar zwischen verschiedenen Tests. Daher muss die Interpretation im Vergleich zu Vorwerten mit dem gleichen Test erfolgen. Dies ist bei den Messungen zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgt.


Stand: 25.10.2021, Änderungen vorbehalten


Fragen zur ersten Studienrunde (2020)


Was sind die Gesamtergebnisse der ersten Erhebungsphase der Prospektiven COVID-19 Kohorte München (KoCo19)?


Die Publikationen und Kurzzusammenfassungen der epidemiologischen Ergebnisse sowie die Ergebnisse der Labormethodik finden Sie unter www.KoCo19.de



Video zur Ergebnispräsentation am 05.11.2020:




Wie viele Personen der Gesamtanzahl von 5.313 wurden insgesamt, also über den betrachteten Studienzeitraum hinweg mindestens einmal positiv getestet?
Insgesamt wurden 1,8% positiv getetest.


Welche Orte des öffentlichen Lebens, aber auch der privaten Umgebung, haben sich im Laufe der Studie als besondere "Infektionsherde" herausgestellt? Wer zählt wirklich zur Risikogruppe?
Bewohner desselben Haushalts wiesen häufiger ebenfalls Antikörper gegen das Coronavirus auf; auch Bewohner desselben Hauses hatten ein leicht erhöhtes Risiko. Darüber hinaus lagen bei Teilnehmer*innen aus “Risikoberufen” etwas häufiger SARS-CoV-2 Antikörperbefunde vor. Insgesamt waren die Zusammenhänge schwach - auch weil die relative Häufigkeit von SARS-CoV-2 Antikörpern bei den Teilnehmer*innen sehr gering war, was die statistische Aussagekraft für Zusammenhänge einschränkt. Hinzu kommt, dass während des Lockdowns, der für das Infektionsgeschehen in der Ausgangserhebung relevant war, kaum soziale Kontakte stattfanden.  


Welche Rolle spielt IgA gegenüber IgG?
IgA ist die Klasse an Antikörpern, die häufig bei Infektionen der Schleimhäute gebildet werden. Daher kommen diese auch bei SARS-CoV-2 Infektionen häufig vor. Diese Reaktion verschwindet aber relativ bald und wird durch verstärkte IgG Bildung (der Haupt-Blutantikörper) ersetzt.


Wurden IgA-Antikörper auch ausgewertet? Sind diese ergebnisrelevant?
Antikörper der Subklasse IgA gegen S1 (Spike) und gegen N (Nucleocapsid) wurden ebenfalls gemessen. Es hat sich gezeigt, dass diese Tests deutlich schlechter waren. Vor allem waren viele unspezifische Reaktivitäten (= falsch positive) Ergebnisse festzustellen. Auch verschwanden die IgA Antikörper recht rasch nach der Infektion, wohingegen Subklasse IgG länger persistieren. Daher haben wir zwar IgA Titer gemessen, diese spielen in der Auswertung aber eine eher untergeordnete Rolle.


Wie ist das PCR-Testverfahren in Bezug auf die Messunsicherheit zu bewerten?
Diese Frage ist schwer zu beantworten, da es nicht “den PCR-Test” gibt, sondern viele verschiedene RT-PCR Verfahren, die entweder von Laboren selbst entwickelt wurden, oder von verschiedenen Herstellern vertrieben werden. Jeder dieser Tests unterscheidet sich geringfügig bezüglich Sensitivität und Spezifität. Dabei kann aber der Test auch nicht besser sein als das Material, das verwendet wird um den Test durchzuführen. Es unterscheiden sich die verschiedenen Techniken (tiefer Nasenabstrich, Rachenabstrich, Nasen/Rachenabstrich, Zungenabstrich, Speichel, Gurgelwasser etc.) bezüglich der Virusmenge die aus dem Patienten entnommen wird. Dies beeinflusst wieder die Sensitivität abhängig von der Nachweisgrenze des danach verwendeten Tests. Selbst die Transportzeit der Probe beeinflusst die Sensitivität da es zu Virus-Zerfall kommt. Unsere Studie befasst sich auch mit der Seroprävalenz (Antikörper) und nicht der Messunsicherheit von PCR-Tests abhängig von Probennahme, Transport und verwendetem Test.



FAQ-Fragen: Speziell für Studienteilnehmer*innen (weitere Informationen finden Sie hier)


Wann werden Studienteilnehmern ihre individuellen detaillierten Testergebnisse zur Verfügung gestellt?
Alle Studienteilnehmer erhalten ihre persönlichen Antikörperbefunde. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle eingegangenen Blutproben zu analysieren und können Ihnen leider kein individuelles Datum, zu dem Ihre persönlichen Ergebnisse zugestellt werden, nennen. Wir bemühen uns sehr, Ihnen die Ergebnisse so zeitnah wie es uns im Rahmen der Studie möglich ist, zuzustellen und bedanken uns für Ihre Geduld. Ihre Ergebnisse werden Sie per Post erhalten.


Ich habe vor Kurzem eine Grippeschutzimpfung bekommen. Soll ich eine gewisse Zeit warten mit der Blutentnahme oder spielt das keine Rolle?
Eine Grippeschutzimpfung richtet sich gegen Influenzaviren. Diese Viren haben keine bekannte Kreuzreaktivität mit den Coronaviren. Es muss also kein Abstand eingehalten werden zwischen Grippeimpfung und Blutabnahme.

Was ist, wenn ein weiteres Mitglied eines Haushalts mit Wohnsitz in München gerne an der Studie teilnehmen möchte, aber bei der ersten Blutentnahme aus beruflichen Gründen nicht vor Ort sein konnte. Ist eine Teilnahme an der Studie auch jetzt verspätet noch möglich?
Die KoCo-19 Studie ist als geschlossene Kohorte geplant, deshalb sind - mit Ausnahme der Kinder unter 14 Jahren - leider keine Neuaufnahmen möglich.


Gibt es typische COVID-Symptome, also mit einer klaren Differentialdiagnose zu normalen grippalen Infekten?
Nein. Es gibt keine klaren Symptome, die eine Unterscheidung zu häufigen grippalen Infekten erlauben. Jede grippale Symptomatik zum momentanen Zeitpunkt ist verdächtig und könnte eine SARS CoV-2 Infektion sein.


Fragen zum Start der Studie (April 2020)

Was sind die Vorteile einer Teilnahme an der Studie?

Wenn Sie während der Studienteilnahme Symptome vereinbar mit einer SARS-CoV-2 Infektion entwickeln, haben Sie die Möglichkeit, am Tropeninstitut, LMU Klinikum München, eine Testung per Nasenrachenabstrich machen zu lassen. Im Falle einer akuten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus werden Sie umgehend informiert und bei schweren Symptomen erfolgt eine Einweisung in ein Münchner Krankenhaus.   

Durch die in der Studie durchgeführten Untersuchungen erfahren Sie, ob Sie bereits (möglicherweise unerkannt) mit SARS-CoV-2 infiziert waren und Antikörper dagegen entwickelt haben. Im Verlauf ist auch die zusätzliche Testung dieser Antikörper geplant, um die eventuell damit einhergehende Schutzwirkung besser einschätzen zu können.

Durch Ihre Teilnahme können Sie einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung dieser Pandemie leisten. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse tragen dazu bei die “Social Distancing” Maßnahmen so zu steuern, dass wir unsere Krankenhäuser nicht überlasten und gleichzeitig aber auch das soziale Leben nicht über die Maße einschränken.


Wer kann teilnehmen und wie läuft die Studie ab?
Die Rekrutierung der 3.000 Haushalte mit über 6.000 Teilnehmer*innen ist abgeschlossen. Die Auswahl der Teilnehmer*innen erfolgte nach wissenschaftlichen Kriterien repräsentativ und nach dem Zufallsprinzip. Falls Ihr Haushalt ausgewählt wurde, wurden Sie bereits durch unser Studienteam kontaktiert. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine Teilnehmer auf Anfrage aufnehmen können. Trotzdem danken wir Ihnen herzlich für Ihr Interesse an der Studie.

Für die Studie wurden zufällig bestimmte und repräsentative Teilnehmer (Kohorte) aller Altersgruppen aus der Münchner Gesamtbevölkerung ausgewählt. Dies erfolgte nach dem so genannten Random Route Verfahren. Hierzu wurden 100 der 755 Münchner Stimmbezirke zufällig ausgewählt. Ausgehend vom geographischen Mittelpunkt dieser 100 Stimmbezirke gingen die Studienteams eine vorab nach einem Algorithmus festgelegte Route ab, entlang derer sie 3000 Haushalte eingeschlossen haben.

Die Teilnehmer*innen werden in verschiedenen Zeitabständen um eine Blutprobe zur Bestimmung von SARS-CoV-2 Antikörpern gebeten. Jedes Haushaltsmitglied wird zudem über den Verlauf der Studie um die Führung eines Symptom-, Aufenthalts- und Kontakttagebuchs per Fragebogen-App gebeten.


Birgt die Teilnahme ein Risiko für mich?

Durch die Teilnahme sind Sie allenfalls sehr geringen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Unser medizinisch geschultes Fachpersonal befolgt beim „Hausbesuch“ die Patientensicherheitsvorgaben des Robert Koch-Instituts, um sie maximal zu schützen. Das Team ist geschult in der venösen Blutentnahme und Patientenbefragung. Schutzkleidung und infektiöse Materialien werden selbstverständlich nach jedem Besuch bei einem Studienteilnehmer gewechselt und sicher entsorgt.

Das mobile Team hält sich an die aktuell empfohlenen Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen und ist mit dem Auto unterwegs, nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Studienteam weist sich als solches klar aus, so dass Sie sichergehen können, wenn Sie unserem Team Zutritt zu Ihrer Wohnung gewähren. Ihre persönlichen Angaben und Gesundheitsdaten werden nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vertraulich behandelt.

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können Ihre jeweilige Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen schriftlich oder mündlich widerrufen, ohne dass Ihnen daraus ein Nachteil entsteht.


Werden durch die Studie Testkapazitäten oder medizinisches Personal gebunden, die andernorts benötigt werden?

Nein. Durch die Studie werden keine Testmöglichkeiten vorenthalten, die sonst anderen, akut erkrankten Patienten zur Verfügung stünden. Die in dieser Studie durchgeführte Testung dient nicht der Akutdiagnose und -versorgung, sondern untersucht nur bereits stattgefundene, durchgemachte SARS-CoV-2 Infektionen. Zudem wird für die Studie nur zusätzliches medizinisches Personal eingesetzt, das nicht in die Akutversorgung von COVID-19 Patienten eingebunden oder -geplant ist. Ein großer Dank an dieser Stelle an alle, die sich so kurzfristig bereit erklärt haben, das Forschungsvorhaben zu unterstützen.



LMU Klinikum München
Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin
Leopoldstr. 5
80802 München

E-Mail:
Für Studienteilnehmer: koco19@med.uni-muenchen.de
Für Presseanfragen: presse@lrz.uni-muenchen.de


Weitere Informationen:



Stand: 14.12.2020, Änderungen vorbehalten.

 
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COVID-19 Schutzimpfung: Terminvergabe nur per E-Mail

tropinst@lrz.uni-muenchen.de

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und schicken Sie uns per E-Mail:

  1. Ihren Vor- und Nachnamen
  2. Ihre Telefonnummer (wir rufen Sie zurück)
  3. Ihr Geburtsdatum
  4. Angabe ob Sie eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung benötigen
  5. Datum Ihrer letzten COVID-19-Schutzimpfung

Sprechstunde Tropen- und Reisemedizin

Termine nach Vereinbarung unter:

089-4400 59870

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Studien-Hotline

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Montag und Mittwoch zusätzlich:
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KoCoImpf-Studie: www.KoCoImpf.de

KoCo19-Studie: www.KoCo19.de

 


Im Notfall

Notaufnahme der
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Tel.: 089 44004402

 

Kontakt Direktion

Tel.: 0049-(0)89-4400 59800

Email: gezgin<at>lrz.uni-muenchen.de