Molecular characterization of human Onchocerca volvulus infections in Ethiopia

1) Molekulare Diagnostik von Onchocerca volvulus:

    Die diagnostische Bestätigung von klinischen Onchozerkose Verdachtsfällen erfolgt in

    Endemiegebieten vorwiegend mittels Mikroskopie, die jedoch von einer niedrigeren Sensitivität

    und Spezifität geprägt ist als DNA basierte Nachweisverfahren. Im Hinblick auf die Etablierung

    von tropentauglichen molekularen Assays zum Einsatz in Endemiegebieten werden in einer

    Querschnittsstudie im Süd-Westen Äthiopien klinische Proben mittels unterschiedlicher

    molekularer Assays analysiert.

     Förderung: Friedrich-Baur Stiftung, 45/11

     Verantwortlich: Dr. med. Marcus Beißner

 

2) Genotypisierung von Onchocerca volvulus und Wolbachia sp.:

    O. volvulus kann seinen Lebenszyklus nur in Symbiose mit Bakterien der Gattung Wolbachia sp.

    aufrechterhalten, die wiederum Angriffspunkt neuer Medikamente sind. Wolbachia sp. DNA aus

    klinischen Proben wird sequenziert um Genotypisierungen und phylogenetischen Analysen

    durchzuführen.

     Förderung: Friedrich-Baur Stiftung, 45/11

     Verantwortlich: Dr. med. Marcus Beißner

 

Kooperationen

Department of Medical Laboratory Sciences and Pathology, Jimma University College of Public Health and Medical Sciences, Jimma, Äthiopien.